Wiesentheid

Neues Team lockt mit Konzerten in St. Mauritius

Das kulturelle Programm in Wiesentheid wird künftig bereichert. Ein Organisationsteam möchte an die erfolgreiche Barockwoche in der Pfarrkirche anknüpfen.
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Das Team, das künftig Konzerte in der Wiesentheider St. Mauritiuskirche organisiert (hinten von links): Klaus Schraut, Monika Tröppner, Sabine Berthold, Paul Schug, vorne: Marijke Weber-Schehl und Claudia Stöcker-Schraut. Foto: Andreas Stöckinger

Das kulturelle Programm in Wiesentheid wird künftig um einige Veranstaltungen bereichert. In der katholischen Pfarrgemeinde hat sich nämlich ein Team um Kirchenpfleger Paul Schug gebildet, das regelmäßig Konzerte im Gotteshaus veranstalten will. "Wir wollen versuchen, die Barockwoche fortzuführen. Die Kirche soll das ganze Jahr über auch für Musik genutzt werden", erklärt Schug. So könne auch die neue große Orgel, die rund 500 000 Euro gekostet hat, genutzt werden.

Die Auswahl soll von Klassik bis zur Moderne reichen, so die Vorstellung der Gruppe. Ihnen greift der Bezirkskantor Christian Stegemann unter die Arme, der dank seiner guten Kontakte Vorschläge für Solisten und Gruppen macht, die in der Mauritiuskirche spielen könnten. Auftakt war Anfang April mit "Orgelwerken zur Passionszeit". Weiter geht es diesen Freitag, 3. Mai, wenn um 19 Uhr ein Konzert mit den Augsburger Vokalsolisten erklingt. Sie bieten Vokal- und Orgelwerke aus vier Jahrhunderten.

Sechs bis sieben Konzerte pro Jahr

Pro Jahr sind sechs bis sieben Konzerte vorgesehen, wobei der Schwerpunkt im Herbst und Winter liegen wird. Mit den Barocktagen feierte die Kirchengemeinde die Wiedereröffnung der Mauritiuskirche nach ihrer Renovierung. Damals fanden im Oktober 2017 eine ganze Reihe von Konzerten und Veranstaltungen in der Kirche statt, die gut ankamen.

Kirchenpfleger Schug hat mit Sabine Berthold, Klaus Schraut, Claudia Stöcker-Schraut, Monika Tröppner und Marijke Weber-Schehl ein Organisationsteam, das ihm bei den Vorbereitungen und am Konzertabend selbst hilft. Die Gruppe ist zuversichtlich, dass die Veranstaltungen auch angenommen werden, das zeigte sich bereits im April. "Es kommen auch Leute von auswärts. Sie wollen den Kirchenraum hier genießen, da passt die Musik bestens", sagt Schug.

Fast alle Veranstaltungen auf Spendenbasis

Der Eintritt zu den meisten Musikveranstaltungen ist auf Spendenbasis, lediglich beim großen Weihnachts-Oratorium von Johann Sebastian Bach am 14. Dezember werde man Geld verlangen. Hierfür wird auch ein Vorverkauf eingerichtet, der im September starten soll. Zudem werde man wohl Sponsoren suchen, die helfen, die Unkosten für Orchester und Solisten zu stemmen, so die Organisatoren.

Das Gotteshaus bietet bis zu 350 Plätze, die bestimmt das ein oder andere Mal voll besetzt sein werden. "Mal sehen, wie es sich entwickelt", ist auch Kirchenpfleger Schug gespannt auf die Resonanz.

Das Jahresprogramm
Freitag, 3. Mai, 19 Uhr: Konzert mit den Augsburger Vokalsolisten, Vokal- und Orgelwerke aus vier Jahrhunderten;
Sonntag 14. Juli, 17 Uhr: "Jazz meets a cappella"; Konzert für Chor und Jazz-Trio, Jazz-Trio "Raniin" (Würzburg), Kammerchor St. Johannes (Kitzingen);
Samstag, 6. Oktober, 19 Uhr: Konzert für symphonisches Blasorchester und Orgel mit dem Symphonischen Blasorchester Volkach;
Sonntag, 24. November, 10.30 Uhr: Musik im Gottesdienst an Christkönig mit Werken für Posaune und Orgel;
Samstag, 14. Dezember, 18.30 Uhr: J.S. Bach: Weihnachtsoratorium;
Sonntag, 22. Dezember, 19.00 Uhr: Carolservice - Lieder und Texte zum Advent; Kantorei der Evangelischen Kirche;
Donnerstag, 26. Dezember, 10.30 Uhr: Musik im Gottesdienst an Weihnachten, Ausgewählte Werke für Bariton und Orgel.

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