Westheim

Neues Gebiet Pförtlein: Wer soll einen Bauplatz bekommen?

Im Mai sollen in Kaltensondheim die Erschließungsarbeiten beginnen. Doch noch ist offen, nach welchem Prinzip die zwölf Bauplätze an die Bauwilligen vergeben werden.
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Im April sollen die Erschließungsarbeiten für das neue Baugebiet Pförtlein in Kaltensondheim ausgeschrieben werden. Foto: Gerhard Krämer

Für das Baugebiet Pförtlein im Biebelrieder Ortsteil Kaltensondheim sollen jetzt die Erschließungsarbeiten ausgeschrieben werden. Von etwa zwölf Bauplätzen ist die Rede, die dort nach längeren Planungen entstehen sollen. 16 Interessenten hatten, teils schon vor längerem, bei der Gemeinde Interesse an einem Baugrundstück signalisiert. Jetzt beschäftigte sich der Gemeinderat mit dem Procedere bei der Vergabe.

Wer soll einen Bauplatz bekommen? Denn möglicherweise reichen die Bauplätze im Pförtlein in Kaltensondheim nicht aus. Soll dann ein Einheimischenmodell, ein Angebotsverfahren wie in Rimpar, ein Losverfahren wie in Buchbrunn, eine Vergabe nach Eingang der Grundstücksbewerbung oder eine Förderung von Wohneigentum für Familien wie bei der Stadt Volkach zur Anwendung kommen? Diese Modelle hatte der Biebelrieder Gemeinderat bei seiner Sitzung im Westheimer Rathaus auf dem Tisch.

Aufruf kommt ins Mitteilungsblatt

Gemeinderätin Renate Zirndt regte an, das Verfahren in Kaltensondheim analog zu Biebelried zu gestalten und nochmals eine Bedarfsabfrage zu starten. Denn bislang seien es lediglich Interessensbekundungen. Jetzt aber wisse man, was auf die Bauwerber an Kosten zukommt. Sie könne sich vorstellen, dass die Bauwerberliste gar nicht mehr aktuell ist. Eventuell hätten sich Interessenten mittlerweile anders entschieden oder hätten wegen des Quadratmeterpreises kein Interesse mehr.

Während Bürgermeister Roland Hoh erst einmal nur die 16 Interessenten angeschrieben hätte, plädierte Gemeinderätin Andrea Czech für einen allgemeinen Aufruf im Mitteilungsblatt. "Ich möchte nicht, dass wir uns angreifbar machen", sagte sie. Bürgermeister-Stellvertreter Gunnar Krauß stimmte dem zu, wies aber darauf hin, dass die bisherigen Interessenten der Auslöser für das Baugebiet gewesen seien.

Im Mitteilungsblatt wird nun auf das neue Baugebiet mit Bauplatzgrößen, den Festsetzungen im Bebauungsplan und die Kosten hingewiesen. Interessenten sollen sich dann bei der Gemeinde melden. Die bisherigen Interessenten werden angeschrieben und über das Vorgehen für eine Vergabe informiert.

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