ABTSWIND

Neuer Kindergarten am Ortsrand geplant

Die Pläne zum Neubau eines Kindergartens lagen in der Sitzung des Abtswinder Gemeinderats auf dem Tisch.
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Platz für den neuen Kindergarten in Abtswind: Auf dieser Fläche am Stämmbauersweg, am westlichen Ortseingang will die Gemeinde das Gebäude errichten. Foto: Foto: Andreas Stöckinger

Die Pläne zum Neubau eines Kindergartens lagen in der Sitzung des Abtswinder Gemeinderats auf dem Tisch. Der Entwurf sieht ein neues Gebäude am westlichen Ortseingang, im Bereich des Spielplatzes am Stämmbauersweg, vor. Es ist in einer Größe von etwa 27 mal 16 Metern geplant und bietet Platz für eine Kindergartengruppe mit 25 Kindern, sowie eine Krippengruppe für Kleinkinder mit zwölf Plätzen. Das eingeschossige Gebäude kann bei Bedarf auf dem Grundstück um jeweils eine Gruppe erweitert werden, sagte Bürgermeister Jürgen Schulz. „Damit sind wir auf jeden Fall zukunftsfähig“, meinte Schulz.

Bisher ist der Kindergarten im ehemaligen Schulhaus in der Ortsmitte, direkt neben der Kirche, untergebracht. Um es nach den derzeitigen Vorschriften weiter nutzen zu können, wäre ein aufwändiger Umbau nötig. Dazu müsste das komplette Erdgeschoss für die Kinderkrippe bereit gestellt werden. Die dort derzeit ebenso untergebrachten Kindergartengruppen müssten dann ins Obergeschoss ziehen.

Hier sind allerdings auch Räume, welche die evangelische Kirchengemeinde nutzt, etwa als Proberaum für den Posaunenchor sowie als Treff für weitere Gruppen. Außerdem bestehe in der Ortsmitte kaum Möglichkeit, den Hort zu erweitern. Der Gemeinderat erachtetet deswegen einen Neubau als sinnvoller und hat dazu im Haushalt insgesamt 1,1 Millionen Euro für die nächsten beiden Jahre vorgesehen.

In der Sitzung wurde darüber debattiert, ob und wie das Grundstück zu dem direkt angrenzenden Kriegerdenkmal eingezäunt werden soll. Das Denkmal befindet sich in einer idyllischen Grünfläche, in der bisweilen auch Spaziergänger mit Hunden unterwegs sind. Die Mehrheit stimmte schließlich für eine Hecke. Sie müsse erst gepflanzt werden und sei normalerweise in einem Jahr so dicht gewachsen, dass man nicht so leicht durchlaufen könne, hieß es.

Die Unterlagen werden nun an die öffentlichen Stellen zur Genehmigung geschickt. Bürgermeister Schulz nannte einen Baubeginn im Herbst diesen Jahres als Ziel. Festzulegen ist noch, ob das Gebäude in Holzbauweise, oder mit Steinen errichtet wird.

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