Iphofen

Neuer Dekan Neumaier stellte sich vor

Gerd-Richard Neumeier stellte sich am Sonntag in Iphofen als neuer Dekan des Dekanats Neustadt an der Aisch vor.
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Der neue Dekan stellte sich vor (von links): Peter Segna, Pfarradministrator Adam Was, Dekan Gerd-Richard Neumeier, Gabi Hadek, Dominik Rötting, Josef Mend, Wolfgang Haas, Ursula Berninger, Gerhard Rapp, Markus Giehl und Martina Bernhardt. Foto: Margit Melber

Gerd-Richard Neumeier stellte sich am Sonntag in Iphofen als neuer Dekan des Dekanats Neustadt an der Aisch vor. Er wurde neu von den Hauptamtlichen des Dekanates gewählt und vom Bischof in sein Amt eingesetzt und folgt laut einer Pressemitteilung auf Bruder Andreas Murk aus dem Kloster Schwarzenberg, der als stellvertretender Dekan das Amt ausfüllte nach dem Stellenwechsel des letzten gewählten Dekans, Markus Schürrer, Pfarrer in Neustadt an der Aisch war. Neumeier ist nicht nur neuer Dekan, sondern auch Pfarrer in Uffenheim im Nachbarseelsorgebereich des Seelsorgebereichs Iphofen-Seinsheim-Willanzheim.

Zusammen mit der Pfarrgemeinde St. Veit Iphofen feierten die Vertreter aus den Pfarrgemeinderäten und Kirchenverwaltungen aller Gemeinden des Seelsorgebereichs Iphofen-Seinsheim-Willanzheim die Sonntagseucharistiefeier, zu der auch der Bürgermeister Josef Mend von Iphofen als Vertreter der politischen Gemeinde gekommen war. Dekan Neumeier leitete den Gottesdienst in Konzelebration mit Pater Adam Was, dem Pfarradministrator von Iphofen.

Im Bezug auf das Sonntagsevangelium von der Berufung des Petrus zum Jünger Jesu (Lukas 5, 1-11) forderte Dekan Neumeier in seiner Predigt zu Gottvertrauen auf. Er brachte dabei seine Erfahrungen aus seinen früheren Berufen als Pfleger auf einer Krebsstation und Flugbegleiter ein und meinte: „…ich bin davon überzeugt, dass es ohne Gottvertrauen auch für uns als Kirche, Pfarrei und als Christin und Christ in dieser Zeit des Umbruchs nicht geht!" Er rief dazu auf, sich vor einer ungewissen Zukunft nicht Angst machen zu lassen, denn der Herr selbst habe gesagt: "Siehe ich bin bei euch alle Tage, bis zum Ende der Welt."

Der Entwicklungsprozess im Erzbistum Bamberg mit der Neugestaltung der Seelsorgebereiche war Thema bei der Predigt, dem Grußwort von Bürgermeister Mend und den anschließenden Gesprächen zwischen Dekan und Gemeindevertretern, da der Seelsorgebereich Iphofen-Seinsheim-Willanzheim mit den Seelsorgebereichen Südlicher Steigerwald (Scheinfeld und Umgebung) und Maria im Dreifrankenland (Geiselwind, Schlüsselfeld, Wachenroth) zusammengelegt wird und dafür gerade die ersten Weichen gestellt werden.



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