Prichsenstadt

Neuer Chef bei der Prichsenstadter CSU

Viele Mitglieder waren zur Jahresversammlung des CSU-Ortsverbandes gekommen, um die politischen Weichen für die nächsten zwei Jahre zu stellen.
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Der neue Prichsenstadter CSU-Vorstand (von links): Hella Hofmann (Beisitzerin), Fabian Uhl (Schatzmeister), Vorsitzender René Schlehr, Harald Eger (Schriftführer), Wahlleiterin Bezirksrätin Gerlinde Martin und Alfons Saugel (stellvertretender Ortsvorsitzender). Foto: CSU-Ortsverband

Viele Mitglieder waren zur Jahresversammlung des CSU-Ortsverbandes gekommen, um die politischen Weichen für die nächsten zwei Jahre zu stellen. Neben Bürgermeister René Schlehr gegrüßte der Vorsitzende Harald Eger auch die Bezirksrätin Gerlinde Martin. 

Harald Eger erinnerte an die Veranstaltungen des vergangenen Jahres. Er bat auch darum, bei der  Europawahl am 26. Mai zur Wahl zu gehen und die Kandidaten Christian Staat und Manfred Weber zu unterstützen. 

In der von Bezirksrätin Gerlinde Martin geleiteten Wahl wurde René Schlehr zum Vorsitzenden und Alfons Saugel zum stellvertretenden Ortsvorsitzenden gewählt. Harald Eger fungiert künftig als Schriftführer und Fabian Uhl wurde in seiner Position als Schatzmeister bestätigt. Den neuen CSU-Ortsvorstand komplettieren die Beisitzer Frank Hermann, Hella Hofmann, Robert Hühsam, Jürgen Volk und Tobias Wischer. Als Kassenprüfer fungieren weiterhin Gerd Düll und Richarda Kistner.

Schlehr gab einen Überblick über die aktuellen Themen der Stadtratsarbeit und ging hier besonders auf den Ausbau des DSL-Netzes in der Großgemeinde ein. Nachdem bereits neun der zehn Ortsteile mit schnellem Internet versorgt sind, läuft gerade der Ausbau für den letzten Ortsteil Neudorf im Rahmen der Kanalanschlussarbeiten für den Anschluss dieses Ortsteiles an die Gruppenkläranlage in Prichsenstadt. Damit, so der Bürgermeister, soll zur Jahresmitte der Ausbau hier weitestgehend abgeschlossen sein.

Bei der Versorgung der Aussiedlerhöfe, die durch das Bayerische „Höfeprogramm“ ebenfalls laut Willen des Stadtrates mitversorgt werden sollen, bestehen derzeit größere Probleme, da beim Markterkundungsverfahren momentan kein Anbieter gefunden werden kann, der im Rahmen des Förderprogramms ein Angebot abgeben wird. Wie wichtig das für den ländlichen Raum ist, erläuterte Schlehr am Beispiel einer Produktionsfirma, die im Außenbereich von Altenschönbach derzeit noch als betroffener Standort auf den Ausbau mit schnellem Internet wartet. Zum Glück, so der Bürgermeister, konnte hier nach intensiven Bemühungen eine Übergangslösung gefunden werden.



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