Obernbreit

Neuen Pfarrer Sebastian Roth herzlich willkommen geheißen

Glaube, Liebe, Hoffnung – unter dieses Motto stellte Pfarrer Sebastian Roth seine erste Predigt in der Obernbreiter St. Burkard-Kirche. Am Sonntag wurde er seiner Gemeinde als neuer Seelsorger vorgestellt.
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In seinen Dienst eingeführt wurde Sebastian Roth vom stellvertretenden Dekan Michael Bausewein. Dieser überreichte beim Empfang einen Zollstock mit der Widmung: "Gott ist der Maßstab". Foto: Gerhard Krämer/Beate Krämer
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Glaube, Liebe, Hoffnung – unter dieses Motto stellte Pfarrer Sebastian Roth seine erste Predigt in der Obernbreiter St. Burkard-Kirche. Am Sonntag wurde er seiner Gemeinde als neuer Seelsorger vorgestellt.

Glauben ist für Sebastian Roth, wie er sagte, persönlich, lebendig und veränderlich. Verschiedene Menschen brächten verschiedene Blickwinkel mit: "Wir brauchen viele, die ihren eigenen Blinkwinkel teilen",wünschte er sich. Manchmal sei es eine Herausforderung, diese Verschiedenheit auszuhalten. Dann komme, laut Roth, die Liebe ins Spiel: "Sie hilft ertragen, wenn es einmal nicht passt."

Mit dem Prinzip Hoffnung können Gemeinde und Kirche, seiner Ansicht nach,dem ängstlichen Blick in die Zukunft begegnen und auf Gottes Versprechen vertrauen: "Ich gehe mit; ich habe etwas vor mit euch." Mit diesen Worten verlieh Sebastian Roth seiner Freude über die Herausforderungen seiner ersten eigenen Stelle Ausdruck.

Vorgestellt und in seinen Dienst eingeführt wurde er vom stellvertretenden Dekan Michael Bausewein. Dieser überreichte Pfarrer Roth beim Empfang einen Zollstock mit der Widmung: "Gott ist der Maßstab". Eine der ersten Aufgaben des neuen Pfarrers wird die Dachsanierung und Außenrenovierung der Kirche sein, deren Kosten auf über eine Million Euro kalkuliert sind.

Vertrauensmann Reinhold Weber konnte die Begrüßung des neuen Obernbreiter Pfarrers mit der freudigen Nachricht verknüpfen, dass die Landeskirche das Projekt mit 800 000 Euro unterstützen wird. Grüße für den neuen Pfarrer und Ehefrau Judith kamen auch von Thomas Greubel von der katholischen Kirchenverwaltung. Er überreichte einen Feigenbaum. Werner Freudinger von der Feuerwehr vertrat beim Empfang alle Obernbreiter Vereine.

Am Ende stand der Dank an Pfarrer Peter Stier, der die Gemeinde während der achtmonatigen Vakanz begleitet hatte. Dieser lobte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde für die Unterstützung und Architekt Christian Küster für die zügige Renovierung des Pfarrhauses.

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