Geiselwind

Neue Wasserleitungen in Wasserberndorf

In den nächsten Wochen wird der zweite Teil der umfangreichen Erneuerung des Wasserleitungsnetzes in Geiselwind und den Ortsteilen beginnen.
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Trinkwasser
Der Preis für Leitungswasser hat sich für die Einwohner von Kerbfeld in den vergangenen zehn Jahren fast verdoppelt. Bevor jetzt eine weitere Preiserhöhung droht, soll die Gemeinde Aidhausen prüfen, wie günstigere Versorgungsquellen angezapft werden können.

In den nächsten Wochen wird der zweite Teil der umfangreichen Erneuerung des Wasserleitungsnetzes in Geiselwind und den Ortsteilen beginnen. In der Sitzung des Gemeinderates gab Bürgermeister Ernst Nickel bekannt, dass vier Firmen Angebote eingereicht haben. Den Zuschlag bekam die Firma Kehn aus Burgebrach, die mit dem Preis von 1,619 Millionen Euro am günstigsten war. Damit fiel das Ganze sogar etwas günstiger aus, als die Kommune im Voraus berechnet hatte. „Das ist recht vorteilhaft für uns“, kommentierte es der Bürgermeister.

Der zweite Bauabschnitt beinhaltet vor allem die Erneuerung des Ortsnetzes von Wasserberdnorf, dem größten der 15 Ortsteile. Dazu ist der Bau einer Transportleitung von der Lohmühle zum Abgabeschacht Wasserberndorf vorgesehen, eine Transportleitung von der Druckerhöhungsanlage in Wasserberndorf bis nach Sixtenberg sowie das Ortsnetz von Sixtenberg.

Bürgermeister Nickel möchte, dass die Arbeiten möglichst bald starten. Sollte alles normal laufen, will die Kommune im Herbst mit dem Bau eines neuen Hochbehälters in Geiselwind beginnen. Für die umfangreiche Erneuerung der Wasserversorgung sind insgesamt rund 8,7 Millionen Euro fällig. Dabei müssen auch die Anlieger und Grundstückseigentümer anteilig mit bezahlen. Das Modell der Abrechnung war in der Gemeinde zunächst auf Widerstand gestoßen, mittlerweile hat sich die Situation entspannt. Der erste Teil der Sanierung mit dem Bau des Hochbehälters bei Dürrnbuch, sowie den Leitungen in Langenberg und Rehweiler ist so gut wie abgeschlossen.

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