Hörblach
Gemeinderat

Neue Unterkunft für das Rote Kreuz

Seit Jahren nutzt die BRK-Bereitschaft Schwarzach ein Gebäude der Gemeinde an der Großlangheimer Straße in Hörblach als Lager und für ihr Fahrzeug. Doch die Ausstattung des Hauses ist jedoch nicht mehr zeitgemäß. Jetzt wird nach einer Alternative gesucht.
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Es ist eng im BRK-Depot in Hörblach, und die Ausstattung ist nicht mehr zeitgemäß. Als Alternative wird darüber nachgedacht, den Holzschuppen im Bereich der Feuerwehr Hörblach abzureißen und dort ein Depot zu errichten. Foto: G. Bauer
Es ist eng im BRK-Depot in Hörblach, und die Ausstattung ist nicht mehr zeitgemäß. Als Alternative wird darüber nachgedacht, den Holzschuppen im Bereich der Feuerwehr Hörblach abzureißen und dort ein Depot zu errichten. Foto: G. Bauer
Bei einer Ortseinsicht des Gemeinderates am Dienstag erklärte Bürgermeister Lothar Nagel (FCW), dass es keine Heizung, keine Toilette und kein Wasser im Hause gebe. Allerdings seien Kanalanschluss und Wasser wenige Meter entfernt verfügbar und das Gebäude könnte für zirka 8000 Euro angeschlossen werden. Allerdings ändere das nichts daran, dass auch die Räumlichkeiten nicht mehr geeignet sind. Daher finden Schulungen der Bereitschaft derzeit in der Arche statt.

Sollte die Bereitschaft eines Tages ein Ersatzfahrzeug für den betagten Ford-Escort bekommen, reiche die Durchfahrthöhe mit Sicherheit nicht mehr aus. Die Unterstützung des BRK sei jedoch keine Pflichtaufgabe der Gemeinde. Bei einer weiteren Ortseinsicht auf dem Gelände der Feuerwehr stellte Nagel einen nicht mehr benötigten Holzschuppen als möglichen neuen Standort für das BRK vor.
Nach Abbruch könne hier mit Einverständnis der Feuerwehr das neue Depot entstehen. Die Feuerwehr sagte zu, dass die BRK-Helfer Schulungsraum und Toiletten auf Absprache mitbenutzen können.

"Die 8000 Euro für den Wasser- und Kanalanschluss hier zu investieren wäre viel sinnvoller", machte Bürgermeister Nagel deutlich, wies aber auch darauf hin, dass zunächst mit den Anwohnern wegen der vorhandenen Grenzbebauung verhandelt werden müsse. Derzeit sei die baurechtliche Lage unbekannt. Er bat die Räte, sich eine Meinung zu bilden und regte eine Kostenschätzung an. Der wieder aktiv gewordene Burschenverein schlug vor, für seine derzeit 20 Mitglieder zu prüfen, ob über dem möglichen neuen Domizil des BRK durch Aufstockung ein Raum für die Burschenschaft zu Versammlungs- und Lagerzwecken geschaffen werden könnte. Der Gemeinderat beschloss vor Ort, das Vorhaben zunächst prüfen zu lassen. bag


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