Albertshofen

Neue Mischflächen und Sondergebiet für Gartenbau in Sulzfeld

Die Mitglieder des Gemeinderats beschäftigten sich aktuell mit Plänen zur Erweiterung des Flächennutzungsplanes sowie mit Bebauungsplänen.Der Innenbereich soll als Misch- und Dorffläche ausgewiesen werden, informierte das Gemeindeoberhaupt.
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Die Mitglieder des Gemeinderats beschäftigten sich aktuell mit Plänen zur Erweiterung des Flächennutzungsplanes sowie mit Bebauungsplänen. Der Innenbereich soll als Misch- und Dorffläche ausgewiesen werden, informierte das Gemeindeoberhaupt.

Im unwirksamen Bebauungsplan Ost, für die Grundstücke Heinz Wenkheimer und Wolfgang Höhn, wolle die Gemeinde ein Sondergebiet Gartenbau ausweisen. Dem entsprach der einstimmig verabschiedete Beschluss, der die Wiederaufnahme der dazu nötigen Planungsarbeiten beinhaltet. Das Gebiet An der Lohwiese wird als Bedarfsfläche für die Gemeinde ausgewiesen, weil hier bereits das Feuerwehrhaus steht. Der vorher geplante Standort entfällt.

Umstufung in Mischflächen

Flächen an der Mainsondheimer Straße wurden von Gewerbe- in Mischflächen umgestuft, weitere als Dorf- und allgemeine Wohnflächen in Sondernutzungsflächen Gartenbau. Der Bebauungsplan Obere Sandäcker wird in den Flächennutzungsplan übernommen, ist aber nicht dessen Planungsinhalt. Der MSC bekommt bis zum 30. August Gelegenheit sich zu seinen Planungen verbindlich zu äußern. Anteilige Planungskosten müssen übernommen werden.

Die Ratsrunde beschloss außerdem die Aufstellung des Bebauungsplanes "Lohweg mit erster  Änderung des Bebauungsplanes Steinbühl", einer sperrigen Bezeichnung, an der sich Doris Müller zunächst störte. Die Bauleitplanung soll die Standorte der Gartenbaubetriebe sichern und gleichzeitig dem Wohnbedürfnis der Bevölkerung entgegenkommen. Für den Bebauungsplan "Ost" bedarf es nach Meinung des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung keines Aufhebungsbeschlusses, er gehe im beschlossenen Aufstellungsverfahren auf.

Gleichzeitig erließ der Gemeinderat die Satzung für eine Veränderungssperre im Bereich des Bebauungsplanes "Lohweg". Dadurch dürfen sämtliche, vor allem den Wert steigernde Veränderungen nicht mehr vorgenommen werden. Als Konsequenz musste der Gemeinderat einen Bauantrag zur Erweiterung eines vorhandenen Gewächshauses um 4700 Quadratmetern sowie zwei Stellplätze im Ahornweg ablehnen.

Bauanträgen zugestimmt

Einem weiteren Bauantrag zum Bau von zwölf Fertiggaragen und sechs Stellplätzen im Eichenweg wurde entsprochen und von den Vorgaben des Bebauungsplanes, hinsichtlich der Grünbepflanzung, befreit. Der Bau- und Umweltausschuss hatte das Areal vorab besichtigt. Der im Bebauungsplan vorgesehene Baumbestand als natürlicher Lärmschutz und Einfriedung sei nicht vorhanden, jedoch beließ das Landratsamt den Vollzug im Ermessen der Gemeinde.

Für den Bau von zwei Garagen in der Seebachstraße wurde die Befreiung von der Bebauungsgrenze beschlossen. Der vorgesehene zweigeschossige Anbau an das evangelische Haus für Kinder St. Nikolaus, im Geltungsbereich des Bebauungsplanes Birkach, wurde abgesegnet und erforderliche Befreiungen vom Bebauungsplan hinsichtlich Dachform, -richtung und -neigung sowie Baugrenze erteilt. Der erforderliche Verkauf einer Teilfläche in der Ulmenstraße sei bereits erfolgt.

 

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