KLEINLANGHEIM

Neue Lampen sparen Geld

Mit der neuen Straßenbeleuchtung sollen jährlich 15 000 Euro gespart werden. Der Gemeinderat Kleinlangheim befasste sich mit diesem Thema, aber auch mit dem Ortsjubiläum.
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Rechtzeitig zur Jubiläumsfeier Ende Juli wurde der Laubengang des Kleinlangheimer Rathauses gestrichen. Foto: Foto: Winfried Worschech

In neuem Glanz präsentiert sich rechtzeitig zum Kirchenburgfest und zur 1200-Jahr-Feier am letzten Wochenende im Juli der Laubengang des Kleinlangheimer Rathauses. Bürgermeisterin Gerlinde Stier gab in der Sitzung des Gemeinderats am Dienstagabend bekannt, dass die Balken mit einem Mitarbeiter der Kirchengemeinde gestrichen wurden, nachdem Gemeindearbeiter im Friedhof für die Kirchengemeinde tätig waren. „Das war eine gute Sache“, stellte die Bürgermeisterin fest.

• Beim Kirchenburgfest Ende Juli wird ein Teil der Pfarrgasse gesperrt und zwar vom Samstag, 30. Juli, um 9 Uhr bis Sonntagabend.

• Bekannt gegeben wurde zudem, dass die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Retro-Fit erfolgte, was 26 300 Euro kostete. Es wird aber mit einer jährlichen Einsparung von rund 15 000 Euro gerechnet.

• Bürgermeisterin Stier informierte die Räte, dass ein neues ILEK-Konzept für den Dorfschätzeverbund erstellt werden musste. Sie bedauerte, dass die Förderung für das Personal im Dorfschätzebüro in Wiesentheid auf 60 000 Euro gedrosselt wurde, weshalb der Beitrag der angeschlossenen Kommunen von 2,15 auf 3,12 Euro pro Einwohner steigen musste. Dies bedeute für Kleinlangheim eine Summe von 5392 Euro. Ansonsten bringe der Zusammenschluss Vorteile, insbesondere bei der Förderung verschiedener Projekte, zog die Bürgermeisterin Bilanz.

• Johann Braun brachte die Schlaglöcher in der Straße von Haidt bis zur Straße zwischen Großlangheim und Hörblach vor, die zum größten Teil auf Haidter Gemarkung liegt: „Für Radfahrer sind die gefährlich.“ Die Bürgermeisterin will erst einmal prüfen lassen, inwieweit frühere Vereinbarungen zum Unterhalt der Straße gültig sind „und ob wir für den schlechten Teil der Straße zuständig sind“. Sie bedauerte, dass die Straße nicht in das Kernwegenetzkonzept aufgenommen wurde.

• Verlesen wurde ein Schreiben des Hotel- und Gaststättenverbandes, in dem der Wildwuchs von Veranstaltungen beklagt wurde. Der Verband wies darauf hin, dass Vorschriften für Brandschutz und Sicherheit beachtet werden müssen. Außerdem wies er darauf hin, dass die Gastronomie wenig Geschäft mache, wenn immer mehr Veranstaltungen stattfinden. Aus dem Rat kam der Vorschlag, bei den diversen Festen die Gastronomie mehr einzubinden.

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