Seinsheim

Neue Kirchenverwaltung vorgestellt

„Getauft und Gesendet!“ lautet das Leitwort, das der Bamberger Erzbischof Dr. Ludwig Schick für das Jahr 2019 gewählt hat.
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Pfarradministrator Pater Wilson Packiam stellte das neue Kirchenverwaltungsgremium der Kirchenstiftung St. Peter und Paul im Gottesdienst vor. Sein Dank galt (von links) Jürgen Volkamer, Annette Körner, Martin Breunig, Christine Blank und Kirchenpfleger Bernd Wägelein. Es fehlt Manfred Merkert. Foto: Marianne Kehrer

„Getauft und Gesendet!“ lautet das Leitwort, das der Bamberger Erzbischof Dr. Ludwig Schick für das Jahr 2019 gewählt hat. Es könnte auch für die neugewählten Kirchenverwaltungen der Pfarreiengemeinschaft Seinsheim-Hüttenheim-Tiefenstockheim stehen. Am Sonntag stellte Pfarradministrator Pater Wilson Packiam das neue Kirchenverwaltungsgremium der Kirchenstiftung St. Peter und Paul in Seinsheim im Gottesdienst vor. Im Anschluss waren Ehrenamtliche und Interessierte der Pfarrei eingeladen, hinter Türen der Pfarrkirche zu blicken, die nicht jeden Sonntag aufgeschlossen werden.

Pater Wilson freute sich, daß ihm nach vorausgegangener konstituierender Sitzung weiterhin Jürgen Volkamer, Christine Blank und Kirchenpfleger Bernd Wägelein bei den Aufgaben der Kirchenverwaltung zur Seite stehen. Nach einer Pause von einer Amtszeit ist auch wieder Manfred Merkert dabei, neu gewählt und berufen wurde Martin Breunig. Der besondere Dank des Pfarradministrators galt Annette Körner, die aus dem Gremium mit Blumen verabschiedet wurde.

Nach einem kleinen Umtrunk ging es dann zunächst in die Höhe. Den Glockenturm mit seinen vier Bronzeglocken hatten Einige noch nicht von innen gesehen, geschweige denn einmal die eigentlich elektrisch gesteuerten Glocken von Hand zum Klingen gebracht. So mancher wagte sich aber auch nicht die schmalen eisernen Leitern hinauf. Leichter war da schon der Weg nach unten zu einem Blick hinter die Türen der Bruchstein-Keller unter dem Kirchenbau. Kaum bemerkt, aber von hoher Symbolkraft scheint ein eingemauertes Relief in einem der Keller. Der Dargestellte trägt wie ein Fels die Last der Welt - respektive die schweren Mauern der Seinsheimer Kirche - auf seinen Schultern.

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