IPHOFEN

Neue Gesichter im Bezirksvorstand

Die Ergebnisse der Kommunalwahlen im März schlugen sich nicht nur in vielen Kommunen, in denen neue Bürgermeister gewählt wurden, nieder, sondern auch in den Kreisen und den sieben Bezirken des bayerischen Gemeindetages. Das ist die Interessenvertretung der mehr als 2000 Kommunen insbesondere gegenüber der Staatsregierung und dem Landtag. Im Rathaus Iphofen traf sich die Bezirksversammlung, um einen neuen Vorstand zu wählen.
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Neue Spitze: Der Bezirksverband des Bayerischen Gemeindetages hat einen neuen Vorstand gewählt: (vorne von links) Birgit Erb (Oberelsbach), Josef Mend (Iphofen) und Jürgen Busse; (hinten von links): Friedl Heckenlauer (Stadtlauringen), Marcus Grimm (Waldaschaff) und Günter Oettinger (Grossheubach). Foto: Foto: Guido Chuleck

Die Ergebnisse der Kommunalwahlen im März schlugen sich nicht nur in vielen Kommunen, in denen neue Bürgermeister gewählt wurden, nieder, sondern auch in den Kreisen und den sieben Bezirken des bayerischen Gemeindetages. Das ist die Interessenvertretung der mehr als 2000 Kommunen insbesondere gegenüber der Staatsregierung und dem Landtag. Im Rathaus Iphofen traf sich die Bezirksversammlung, um einen neuen Vorstand zu wählen.

Der Bezirksvorsitzende, Iphofens Bürgermeister Josef Mend, bleibt im Amt, weil er als Bürgermeister wiedergewählt wurde. Das ergab die Neuwahl des Vorstandes, die Ergebnisse waren in allen Fällen einstimmig. Vom Amt der Schatzmeisterin rückte Birgit Erb (Oberelsbach) an die Position der Stellvertreterin, die den bisherigen Amtsinhaber Siegfried Erhard (Oerlenbach) ersetzt. Neuer Schatzmeister ist Markus Grimm (Waldaschaff), und zum Schriftführer wählten die Bürgermeister (also die Mitglieder der Bezirksversammlung) ihren Amtskollegen Friedel Heckenlauer (Stadtlauringen). Damit ist Josef Mend von seiner Doppelfunktion als Vorsitzender und Schriftführer erlöst.

Die Bezirksversammlung setzt sich aus den Vorsitzenden der einzelnen unterfränkischen Kreise zusammen, die in der Regel in ihren Ortschaften die ersten Bürgermeister sind. Die Zusammensetzung hat sich allerdings nach der Kommunalwahl geändert, so dass diese Neuwahlen notwendig geworden waren. „Wir müssen weiterhin stark bleiben, um auch zukünftig unsere Aufgaben erledigen zu können“, hatte Mend vor der Wahl gesagt. Die Landtagsabgeordneten müssten auch weiterhin überzeugt werden, dass in den Bezirken, Kreisen und Kommunen die geleistete Arbeit nicht nur anerkannt, sondern - viel wichtiger – auch weiterhin unterstütz wird, „zum Wohle alle unserer Bürger“. Manchmal würden nämlich die Abgeordneten den Bürgermeistern etwas versprechen, was dann in den Fraktionen anders diskutiert würde. Außerdem brauche der Bezirk mehr Präsenz in den Medien, „wir müssen mehr Gehör erlangen“. Die Mitglieder des Bezirkes würden durch ihre Arbeit zeigen, „dass ihr die Demokratie, die an der Basis entsteht und durch sie lebt, weiterführt und vollendet“.

Um möglichst alle wichtigen Informationen auch zeitnah allen Bürgermeistern weitergeben zu können, sollen sie zu den jeweiligen Vorstandssitzungen eingeladen werden, „dann machen wir daraus direkt eine Bezirksversammlung“, so Mend.

Mehrere Bürgermeister wurden in der Bezirksversammlung auch aus ihrem Amt verabschiedet. Allerdings blieb es beim Handschlag und einem Bocksbeutel, denn die eigentliche Verabschiedung ist im Oktober in Bad Aibling (bei Rosenheim), wenn dort der bayerische Gemeindetag seine neue Spitze wählt.

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