KITZINGEN

Neue Führung im Bürgerzentrum

1991 wurde der Verein „Bürgerzentrum Kitzingen“ von der „Arbeitsgemeinschaft raumsuchende Vereine“ gegründet. Inzwischen zählt der Verein 18 Vereine und Gruppierungen als Mitglieder. Von Anfang an dabei: Vorsitzende Tamara Rose und Stellvertreterin Renate Fabian.
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Führungswechsel: Gerdi Vielweber, Reinhard Knieß, Karin Müller und Jutta Heinlein (von links) wurden am Freitag an die Spitze des Vereins Bürgerzentrum Kitzingen gewählt. Foto: Foto: Ralf Weiskopf

1991 wurde der Verein „Bürgerzentrum Kitzingen“ von der „Arbeitsgemeinschaft raumsuchende Vereine“ gegründet. Inzwischen zählt der Verein 18 Vereine und Gruppierungen als Mitglieder. Von Anfang an dabei: Vorsitzende Tamara Rose und Stellvertreterin Renate Fabian.

Am Freitagabend in der Mitgliederversammlung legten beide nach 22 Jahren an der Spitze ihre Ämter nieder und machten Platz für ihre Nachfolger. Mit ihnen stellte sich auch Schriftführerin Michaela Woy-Fabian nicht mehr der Wahl.

Zur neuen Vorsitzenden wählten die Mitglieder Gerdi Vielweber. Stellvertreter wurden der bisherige kommissarische Kassier Reinhard Knieß und Maja Fischels. Schriftführerin ist künftig Karin Müller, Kassier wurde Jutta Heinlein. Im Amt bestätigt wurden die Kassenprüfer Christina Högner und Gerhard Bauer. Alle Kandidaten wurden einstimmig gewählt.

Renate Fabian sagte, die zurückliegenden 22 Jahre hätten für alle Beteiligten Erfolge, Misserfolge, Freude und Enttäuschung, aber vor allem viel Arbeit mit sich gebracht. Das gute, faire und vertrauensvolle Miteinander sei Grundlage für das Gedeihen des Bürgerzentrums (BZ) in der Schrannenstraße 35 gewesen. Besonders spürbar geworden sei dies bei der Wiedereröffnung der Bürgerstube vor zwei Jahren.

Alle Ehrenamtlichen, die die Bürgerstube bereits in der Fischergasse unterstützten, hätten sich sofort bereit erklärt, mehrmals im Monat unentgeltlich Dienst zu tun. Am Anfang seien es 20 Ehrenamtliche gewesen, inzwischen könne man mit 31 Helfer rechnen, sagte Fabian. Damit könnten die Öffnungszeiten gut abgedeckt werden.

Sie berichtete von vielen Veranstaltungen und Aktionen, die dazu beigetragen haben, dass sich das BZ zu einem kleinen aber feinen „sozio-kulturellen Zentrum“ entwickeln konnte. Dies entspreche dem Motto des Vereins „Bürger für Bürger“ und sei Kern der ideellen Zielsetzung.

„Ich glaube, dass wir inzwischen unseren Stellenwert in Kitzingen gefunden haben“ so die scheidende Vorsitzende. Es gebe keine Diskussionen mehr um eine finanzielle Unterstützung durch die Stadt. Im Gegenteil. Dass es inzwischen zwei Internetplätze im BZ gibt, sei den städtischen Mitarbeitern Wolfgang Zürrlein und Christian Stark zu verdanken. Auch die Unterstützung durch Siegfried Wagner vom Bauamt und Georg Günther, dem Leiter des Bauhofs, sei hervorragend. „Alle haben die Sorgen und Nöte des Vereins ernst genommen und geholfen“. Gut sei auch das Verhältnis zur im Haus untergebrachten Stadtjugendpflege „JungStil“. „Hier harmonisieren Jung und Alt“, so Fabian.

Ein besonderer Dank galt Klaus Christof. Der Künstler hatte eine Grußkarte mit dem Bild des von manchen Mitgliedern liebevoll „Büze“ genannten Hauses entworfen und dem Verein kostenlos zur Verfügung gestellt. Damit wird das BZ dem Vereinslogo entsprechend ein Teil des Stadtbildes „Mitten im Herzen der Stadt“, sagte Fabian.

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