Abtswind

Neue Finanzierung für das Freibad in Abtswind?

Wie lassen sich die Bäder im Landkreis auch weiterhin finanzieren? Aus Abtswind kommt dazu ein Vorschlag – ein Appell an die Nachbargemeinden.
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Die Finanzierung und Sanierung von Bädern wird derzeit überall diskutiert. Auch das Abtswinder Freibad kostet Geld. Rudi Weikert, Vorsitzender der Initiative Abtswinder Schwimmbad und dritter Bürgermeister, hat eine Idee, wie sich das Bad auch künftig finanzieren könnte.

In einer Pressemitteilung sowie in einem offenen Brief an die Dorfschätze-Gemeinden Castell, Kleinlangheim, Großlangheim, Rüdenhausen, Schwarzach, Wiesenbronn, Wiesentheid und die Stadt Prichsenstad betont, Weikert, dass  "ein öffentliches Bad niemals kostendeckend arbeiten kann". Wie Weikert weiter ausführt, habe Abtswind über den Winter 2010/2011 das Bad für rund 1,5 Millionen Euro saniert - ohne staatliche Unterstützung und ohne Beteiligung der umliegenden Gemeinden.

Das Problem: Das jährliche Minus, das sich beim Betrieb des Bades ergibt, liegt je nach Witterung bei rund 40 000 Euro. Der Vorschlag des Vorsitzenden der Schwimmbad-Initiative: Die umliegenden Gemeinden könnten doch "mindestens die Hälfte des jährlichen Verlustes übernehmen". Gleichzeitig weist Weikert darauf hin, dass Wiesentheid das Bad bereits in Höhe von einem Euro pro Einwohner unterstütze.

Weiter heißt es in dem Schreiben, dass sich die Initiative Abtswinder Schwimmbad freuen würde, wenn der Vorschlag in den Gemeinderatssitzung im öffentlichen Teil  "wohlwollend behandelt  wird". Das Abtswinder Bad sei "ein Erholungs-Hotspot für die ganze Region", zudem fänden dort regelmäßig Schwimmkurs statt, deren Teilnehmer auch aus den Nachbargemeinden kämen.

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