Markt Einersheim

Neue Archivkraft stellte sich vor

Nachdem Julia Halbleib sich umorientiert hatte, hat jetzt die Hörblacherin Johanna Falkenstein deren Nachfolge als Archivkraft in der interkommunalen Allianz 7/22 Südost angetreten. Sie wurde bei der federführenden Gemeinde Willanzheim auf 30 Stunden pro Woche angestellt und stellte sich am Mittwoch in der Markt Einersheimer Ratssitzung vor.
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Die neue Archivkraft der interkommunalen Allianz 7/22 Südost, Johanna Falkenstein stellte sich bei Markt Einersheims Bürgermeister Herbert Volkamer und dem Gemeinderat vor. Auf sie warten bis kommenden Februar einige aufzuarbeitende Akten und Dokumente. Foto: Hartmut Hess

Nachdem Julia Halbleib sich umorientiert hatte, hat jetzt die Hörblacherin Johanna Falkenstein deren Nachfolge als Archivkraft in der interkommunalen Allianz 7/22 Südost angetreten. Sie wurde bei der federführenden Gemeinde Willanzheim auf 30 Stunden pro Woche angestellt und stellte sich am Mittwoch in der Markt Einersheimer Ratssitzung vor.

Die 28-Jährige hat Geschichte und Kunstgeschichte in Würzburg studiert und machte den Master in Kunstgeschichte. Sie hat während des Studiums Erfahrungen in der Arbeit im Würzburger Stadtarchiv gesammelt und durch ihre Freundin Julia Halbleib kam sie darauf, sich bei 7/22 Südost zu bewerben. Die Fachkraft arbeitet noch bis Februar das Markt Einersheimer Archivmaterial auf. Sichten, einordnen, katalogisieren, verpacken, in Markt Einersheim warten viele Archivkartons auf Johanna Falkenstein. Im Dachgeschoss des Rathauses wurde ein klimatisch passender Raum eingerichtet, wo die aufgearbeiteten Akten und Dokumente dann eingelagert werden.

Weitere Themen im Rat

Die Binnwerk'sche Stiftung ist der Träger des Markt Einersheimer Kindergartens, der Haushalt der Stiftung hält sich heuer mit 7000 Euro in Grenzen. An den Grenzen ist der Kindergarten längst angelangt, was die Raumkapazitäten betrifft. Aktuell ist eine Gruppe von zehn Krippenkindern vom Landratsamt als Notgruppe genehmigt, doch der Bedarf ist noch größer. Jetzt haben die Verantwortlichen das Bad Windsheimer Architekturbüro Reeg und Spieler mit einer Grundlagenermittlung beauftragt. Auf dieser Basis soll dann diskutiert werden, in welchem Umfang ein Umbau oder Anbau am Kindergarten notwendig wird.

Bürgermeister Herbert Volkamer hat der Gemeinde mit etwas Fleiß 5000 Euro gespart. Denn die Planungsgesellschaft Plafog hatte für die Generalsanierung des Terrassenbades die Schlussrechnung von 23 000 gestellt. Volkamer arbeitete alle Einzelposten durch und korrigierte die tatsächlichen Leistungen von Plafog auf 18 000 Euro herunter.

Die örtliche Rechnungsprüfung für das Haushaltsjahr 2018 hatte keine Beanstandungen ergeben, wie der Rechungsprüfungsausschuss-Vorsitzende Rolf Lupold berichtete. Die Ratsrunde stellte das Rechnungsergebnis für 2018 fest und erteilte dem Bürgermeister und der Verwaltung die Entlastung.

Die ratsrunde folgte dem Vorstand des Kreisvorstandes im Bayerischen Gemeindetag zur Unterstützung des Kitzinger Tierschutzvereins. Demnach gewährt die Gemeinde dem Verein Zuschuss zum laufenden Betrieb von 70 Cent pro Einwohner. Da der Neubau des Tierheims notwendig ist, beteiligen sich die Landkreis-Kommunen mit weiteren 80 Cent bis zu einem Euro pro Einwohner und Jahr zur Deckung der Zins- und Tilgungs-Lasten des Vereins in den kommenden 20 Jahren.

Der Gemeinderat befürwortete den Antrag von Ruth Henley, die in einem Anwesen in der Nürnbergerstraße ein Cafe einrichten will.

Die Gemeinde schaffte eine Störmeldeeinrichtung mit Ferneinwahl für die Kläranlage zum Preis von 3000 Euro an.

Der Gemeinderat beschloss, zusammen mit dem Posaunenchor die Mehrkosten für Musikschüler zu übernehmen, die die Musikschule in Iphofen besuchen. Denn auswärtige Schüler kosten den doppelten Monatsbetrag im Vergleich zu Iphöfer Musikschülern.

Einen Bikerpark dürfen sich Jugendliche auf einer Wiese Richtung Schwimmbad verwirklichen. Der Bürgermeister gab den Jugendlichen die Erlaubnis Erdhaufen und Schanzen dafür aufzuschütten.  

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