Obernbreit

Nächstes Teilstück des Obernbreiter Fußwegekonzeptes wird gebaut

Lange hat es gedauert, aber am Mittwochabend hat die Mehrheit der Mitglieder im Gemeinderat nun auch dem Bau des Teilstücks D vom Fußwegekonzept für Obernbreit zugestimmt. Drei Gemeinderäte waren dagegen. Damit werde, so Bürgermeister Bernhard Brückner, die Sicherheit der Fußgänger am Ortsende, in Richtung Tiefenstockheim, auf dem kurzen Stück zwischen Breitbachbrücke und Wirtschaftsweg Richtung Sportplatz, deutlich erhöht. Der Bau wird im Anschluss an das Teilstück C von der Firma Rank zu gleichen Konditionen ausgeführt. Die Kosten belaufen sich auf circa 39 000 Euro, informierte das Gemeindeoberhaupt.
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Lange hat es gedauert, aber am Mittwochabend hat die Mehrheit der Mitglieder im Gemeinderat nun auch dem Bau des Teilstücks D vom Fußwegekonzept für Obernbreit zugestimmt. Drei Gemeinderäte waren dagegen.  Damit werde, so Bürgermeister Bernhard Brückner, die Sicherheit der Fußgänger am Ortsende, in Richtung Tiefenstockheim, auf dem kurzen Stück zwischen Breitbachbrücke und Wirtschaftsweg Richtung Sportplatz, deutlich erhöht. Der Bau wird im Anschluss an das Teilstück C von der Firma Rank zu gleichen Konditionen ausgeführt. Die Kosten belaufen sich auf circa 39 000 Euro, informierte das Gemeindeoberhaupt.

Kultursommer der ILE in Obernbreit

Immer wieder gab es in der Vergangenheit aus Obernbreit Vorwürfe gegen die Interkommunale Allianz (ILE) Maindreieck.  Dort würde zu großes Gewicht auf den Tourismus gelegt werden, der im Ort kaum eine Rolle spiele, hieß es in der Gemeinderatssitzung. Deshalb stellte Allianzmanager Bastian Lange den Gemeinderäten gleich drei Arbeitsfelder vor, bei denen der Fremdenverkehr nur eine untergeordnete Rolle spielt.

Informationen gab es beispielsweise zum Probierbaum-Projekt, bei dem ungenutzte Obstbäume in der Flur gekennzeichnet werden. Das Obst der Bäume könne, laut Lange, von jedem geerntet werden. In einem Kataster sollen die Bäume erfasst, die Sorten ermittelt und auf einem Plan für Interessierte zu finden sein. Als zweites Thema nannte er den Kultursommer der ILE, der aktuell sehr erfolgreich mit Veranstaltungen in Darstadt und Eibelstadt gelaufen sei. Im Jahr 2020 könnte eine Veranstaltung auch in Obernbreit stattfinden. Daran zeigten die Obernbreiter Räte großes Interesse.

Diskussion zur Zukunft leerstehender Gasthöfe

Interessanter Gesprächsstoff bieten nach Ansicht Langes auch die aktuellen Gastronomieangebote in Obernbreit. Früher habe es sieben Gasthöfe gegeben, eine Zeitlang gar keine und nun seien es wieder zwei. Doch das Angebot könne durchaus erweitert werden. Mit dem Gasthof Schwarzen Adler stehe derzeit ein Objekt in der Diskussion. Sofern der Eigner es zulasse, könnte hier ein ILEK-weites Seminar zur Diskussion der Zukunft ähnlicher Objekte stattfinden.

Da es genaue Regelungen zu Veröffentlichungen im Informationsblatt und zur Überlassung des Bürgersaals im Rathaus gibt, nahmen die Räte entsprechende Anfragen des Gebetshauses Obernbreit von der Tagesordnung. Der Holzlattenzaun an den gemeindlichen Grundstücken der Kleingartenanlage Auwiese ist marode, erfuhren die Räte. Entsprechend des Bebauungsplans sollen die Zäune durch günstigere und weniger wartungsintensive Maschendrahtzäune in einer Höhe von 1,25 Metern ersetzt werden.

Da das gemeindliche Anwesen Enheimer Straße 55 gerade saniert wird, soll es auch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach erhalten, darin waren sich die Gemeinderäte einig. Da es rechtlich kompliziert sei, solle der erzeugte Strom nicht den Mietern angeboten, sondern ins Netz eingespeist werden. Die Sanierungsarbeiten sollen bis Ende November abgeschlossen sein.

Für das Bayern W-Lan sind drei Zugangspunkte festgelegt: Zwei im und einer außerhalb des Obernbreiter Rathauses. Auch wenn sie einen späteren Bus nutzen: Die Kinder sind auf dem Schulweg im öffentlichen Personennahverkehr ebenfalls versichert, mit dieser Information schloss die aktuelle Sitzung. 

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