Wiesenbronn

Nächster Abschnitt kann in Angriff genommen werden

Sanierung und Umbau von Sportheim und Sporthalle gehen voran. Darüber herrschte Freude bei der Mitgliederversammlung des Wiesenbronner Sportvereins am Sonntagnachmittag.
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Für langjährige Treue ehrte Vorsitzende Brigitte Endres-Paul bei der Mitgliederversammlung des Wiesenbronner Sportvereins mit Ehrennadeln und -urkunden für Matthias Wehrwein, der die Auszeichnungen für seinen Vater Alfred entgegen nahm, Altbürgermeister Gerhard Müller, Else Czekalla, Fritz Jüptner, Michael Neubert, Hans Wagner und Ralf Paul Foto: Winfried Worschech

Sanierung und Umbau von Sportheim und Sporthalle gehen voran. Darüber herrschte Freude bei der Mitgliederversammlung des Wiesenbronner Sportvereins am Sonntagnachmittag. Die nun erweiterte Gaststätte war voll besetzt und die Vereinsvorsitzende Brigitte Endres-Paul spendete allen ein großes Lob, die sich bisher bei den verschiedensten Arbeiten einsetzten. "Wir haben das Ziel erreicht, die Kirchweih in den eigenen Räumen zu feiern, weil viele Hände mitgeholfen haben."

Durch hohe Eigenleistung und zusätzliche Investitionen sei es zudem gelungen, im Kostenrahmen zu bleiben "und als nächster Abschnitt kann die Halle in Angriff genommen werden". Die Vorsitzende verlas etliche Namen von Leuten, die sehr hohes Engagement zeigten, "und es ist einfach toll, dass alle an einem Strang gezogen haben". Mit einer Rose bedankte sie sich bei Ehemann Manfred, "bei ihm laufen die Fäden zusammen".

Dank an Gemeinde

 Ihr Dank galt auch allen, die bei den verschiedensten Veranstaltungen mithalfen und so dafür sorgten, dass Geld in die Vereinskasse kam. Gewürdigt wurde auch die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde, die den Kraftakt des Vereins mit einem jährlichen Zuschuss von 22 500 Euro unterstützt.

Dass die Fußballer-Spielgemeinschaft Castell-Wiesenbronn im vergangenen Jahr Meister wurde und nun in der Kreisliga kickt, bringe mehr Zuschauer und höhere Einnahmen in der Grillbude. Gelobt wurde auch das Team, das sich um die Sportplatzpflege kümmert.

Wieder ein Kartoffeldämpferfest

Der Verein werde auch im kommenden Jahr möglichst viele Veranstaltungen durchführen, zu denen auch die Aufführungen der Theatertruppe gehören und wieder ein Kartoffeldämpferfest. Sie bat um Werbung für die Sportheimgaststätte, in der nun auch wieder persönliche Feiern abgehalten werden können. Die Vorsitzende appellierte an die Mitglieder, sich mehr in der Nachwuchsbetreuung einzusetzen, "da es Mädchen und Jungen gibt, die Fußball spielen wollen und derzeit dazu nach Kleinlangheim gehen".  

Beifall gab es auch für Schriftführerin Martina Birth, die auf die Themen der Vorstandssitzungen einging und für Schatzmeisterin Kathrin Stenger, die die Beträge für die bisherigen wichtigsten Umbaumaßnahmen nannte. Fußballabteilungsleiter Axel Klein rief ebenfalls dazu auf, sich als Jugendleiter und –trainer zur Verfügung zu stellen, da es um die Zukunft des Vereins gehe und die Jungs derzeit in der U 13 und U 15 mit Groß- und Kleinlangheim eine Spielgemeinschaft bilden. Er lobte die gute Zusammenarbeit mit den Casteller Fußballern, die die mit einer der Grundlagen dafür sei, dass man in einer höheren Liga spiele.

Nur noch eine Mannschaft

Ums Überleben kämpft die Tischtennisabteilung, da nur noch eine Mannschaft mit "Altgedienten" an der Runde teilnehme, berichtete Walter Busch. 25 Frauen sind in der Fitnessgruppe, die sich wünschen, dass auch Yoga angeboten wird "und bei uns können auch Männer mitmachen", so die Einladung von Kathrin Stenger. Martina Birth berichtete vom Kinderturnen, dessen Betreuung auch den Kinderfasching organisiert.

Altbürgermeister Gerhard Müller, seit 1958 Vereinsmitglied, erzählte aus der Geschichte von Sportheim und –halle, als es eine Barracke gab, die nach dem Krieg von Flüchtlingen bewohnt wurde und die zu Beginn er 1950er Jahre abgerissen wurde. Dann entstand der alte Sportplatz und eine kleine Schießhalle und als die Fußballer 1970 in die damalige B-Klasse aufstiegen, keimte der Gedanke zum Bau eines Domizils, das von der Gemeinde unter der Bedingung unterstützt wurde, dass Sport- und Schützenverein ein gemeinsames Haus bauen. 1972 wurden die Fundamente betoniert und 1977 war der Bau fertig, "den wir nicht geschafft hätten, wenn nicht viele Arbeitsstunden geleistet worden wären".

Folgende Mitglieder wurden für ihre Treue zum Verein geehrt: 60 Jahre Mitglied: Altbürgermeister Gerhard Müller und Fritz Jüptner. 50 Jahre: Hans Wagner und Ralf Paul. 40 Jahre: Michael Neubert und Horst Paul. 25 Jahre: Else Czekalla, Alfred Wehrwein und Steffen Müller.

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