Geiselwind

Nachwuchs-Murrmänner bei der Geiselwinder Kirchweih

Zum Festtag für den gesamten Ort zeigte sich am Kirchweihsonntag in Geiselwind auch das Wetter von seiner schönen Seite. Beim Umzug samt Predigt schien die Sonne am Marktplatz. "So viele Leute und so ein Wetter – da freuen wir uns", begrüßte Kirchweih-Prediger Christian Lang die Besucher von der Kanzel aus. Neben Bürgermeister Ernst Nickel, der diesmal wieder im Kostüm der Geiselwinder Symbolfigur, dem schwedischen General Murrmann, steckte, hatte Prediger Lang drei Nachwuchs-Kräfte mit auf dem Podest, die ihn unterstützten.
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Einige Motivwägen hatte der Umzug zur Kirchweih in Geiselwind. Foto: Andreas Stöckinger
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Zum Festtag für den gesamten Ort zeigte sich am Kirchweihsonntag in Geiselwind auch das Wetter von seiner schönen Seite. Beim Umzug samt Predigt schien die Sonne am Marktplatz. "So viele Leute und so ein Wetter – da freuen wir uns", begrüßte Kirchweih-Prediger Christian Lang die Besucher von der Kanzel aus. Neben Bürgermeister Ernst Nickel, der diesmal wieder im Kostüm der Geiselwinder Symbolfigur, dem schwedischen General Murrmann, steckte, hatte Prediger Lang drei Nachwuchs-Kräfte mit auf dem Podest, die ihn unterstützten.

Die "Murrmann-Kids" Moritz Bräutigam, Lukas Götz und Moritz Hofrichter zeigten, dass auch die Jüngsten bereits kein Blatt vor den Mund nehmen. So trug Moriz Götz bei der Predigt auch eine kleine Geschichte vor, die die Kinder erlebt hatten: Beim alljährlichen Zelten der Kleinen samt ihren Papas, das Sportverein im Sommer veranstaltet, gab es diesmal eine Beschwerde. Eine Frau sei zum Sportgelände gekommen und habe sich ereifert, dass ihr Enkel wegen des angeblichen Krachs nicht schlafen könne. Dafür hatten die Kinder wenig Verständnis. Schon recht gekonnt zeigten sich Lukas Götz am Mikrofon und seine Freunde vor der Kulisse.

Und auch Prediger Christian Lang hatte wieder einige Anekdoten aus Geiselwind zu bieten. Dabei bekamen nicht nur die Erbauer des Lärmschutzes an der Autobahn ihr Fett weg, weil das Bauwerk fehlerhaft konstruiert sei und zum Teil wohl wieder abgerissen werden muss, auch der Freizeitpark hatte für Aufsehen gesorgt mit geklauten Flamingos und einer spektakulären Rettungsaktion. Das rief so viel Presse und Fernsehen auf den Plan, dass man beinahe Methode dahinter vermuten könnte, so Lang. Einige Peinlichkeiten seiner Mitbürger servierte er zudem.

Beim Umzug hatten die Murrmänner wieder einige Wägen am Start. Dazu wurden sie von anderen Gruppen und Fahrzeugen begleitet, wie etwa den Gefährten aus Hohnsberg. Die "Kerwas Girls", die Kinder, dazu mehrere Motivwägen, rollten durch den Ort. Die Geiselwinder Steigerwaldkapelle sorgte für die Musik.

Ein recht feudales Gefährt hatte Bürgermeister Ernst Nickel zum Transport ausgesucht: Mit einer Pferdekutsche ließ er sich mit Landrätin Tamara Bischof sowie den Ehrenbürgern Fritz Dürr und Gottfried Schaller befördern.

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