LANDKREIS KITZINGEN

Nachsorge für Deponie geht ins Geld

Punkt für Punkt einige Themen aus dem Kitzinger Kreisausschuss sowie Kreistag, die beide diese Woche tagten:
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Punkt für Punkt einige Themen aus dem Kitzinger Kreisausschuss sowie Kreistag, die beide diese Woche tagten:

• Teure Sanierung: Für die ehemalige Hausmülldeponie in Nenzenheim muss der Landkreis tief in die Tasche greifen – die Nachsorge bleibt eine teure Angelegenheit. Für die Sanierung zweier Sickerwasserleitungen fallen in den kommenden Jahren 700 000 Euro an. 2019 werden 150 000 Euro, 2020 noch einmal 150 000 Euro und 2021 weitere 400 000 Euro bereitgestellt.

Neue Betonbehälter

• Sanierungen stehen auch im Kompostwerk Klosterforst an, dort müssen zwei Betonbehälter für das Sicker- und Niederschlagswasser auf Vordermann gebracht werden. Einer zusätzliche Ausgabe von 192 000 Euro stimmten die Kreisräte zu. Insgesamt kostet die Maßnahme gut 434 500 Euro.

• Zusätzliche Planstelle: Die Verwaltung hat die Schaffung einer zusätzlichen Planstelle eines Bauingenieurs vorgeschlagen, dessen Aufgabengebiet den Tiefbau und die Abfallwirtschaft umfasst. Die unbefristete Stelle wurde genehmigt, die öffentliche Ausschreibung kann jetzt erfolgen.

• Fachmann gesucht: Der Landkreis hat sich entschieden, eine Umweltstation einzurichten. Die Suche nach einem geeigneten Standort läuft derzeit noch. Bereits jetzt wird aber ein Leiter für die Station gesucht, der dann die Projektleitung übernehmen kann. Das Gremium gab grünes Licht, die Stelle kann ausgeschrieben und im kommenden Jahr besetzt werden.

Neuer Familienwegweiser

• Der Landkreis setzt sich für die Förderung von Familienstützpunkten ein. Damit wieder ein „Familienwegweiser“ erstellt und gedruckt werden kann, stehen 7500 Euro bereit. • Umwelt- und Naturschutzfond: Genehmigt wurde eine Erhöhung der Zuschüsse für landschaftspflegerische Maßnahmen von bisher gut 4 300 Euro auf künftig 7 500 Euro. Die Entschädigungen der drei Naturschutzwächter von bisher 4860 Euro werden auf 5900 Euro erhöht.

Streit um Übergang

• Streit um Planken: Nach dem Ausbau einer in einer Wasserschutzzone liegenden Teilstrecke der KT 24 zwischen Wiesentheid und Untersambach hatte es zuletzt mehrfach eine Diskussion gegeben, ob im Bereich der Untersambacher Mühle im Nachhinein eine Querung für Radfahrer und Besucher der Mühle geschaffen werden könnte. Die Verwaltung lehnte dies ab, die CSU-Kreistagsfraktion blieb aber dabei, dass ein Übergang sinnvoll sei. Mit 4:8 stimmte der Kreisausschuss gegen eine nachträgliche Querung.

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