Nürnberg/Kitzingen

Nach Rückschlägen: Leoni wieder optimistisch

Der Autozulieferer Leoni will nach Rückschlägen 2016 in diesem Jahr zurück in die Erfolgsspur. Das Unternehmen strebt für 2017 ein kräftiges Umsatz- und Gewinnwachstum an.
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Leoni AG
Der Autozulieferer Leoni ist mutmaßlich um 40 Millionen Euro betrogen worden. Foto: Daniel Karmann/Archiv

Der Autozulieferer Leoni will nach Rückschlägen 2016 in diesem Jahr zurück in die Erfolgsspur. Das Unternehmen strebt für 2017 ein kräftiges Umsatz- und Gewinnwachstum an.

Konkret geht Vorstandschef Dieter Bellé von einem Anstieg der Erlöse um rund 170 Millionen Euro auf 4,6 Milliarden Euro aus. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) soll auf 180 bis 200 Millionen Euro zulegen.

Neben Belastungen aus einem millionenschweren Betrugsfall hatten den Nürnberger Kabel-, Draht- und Bordnetzhersteller im vergangenen Jahr auch hohe Umbaukosten belastet. 2016 war der Ertrag im laufenden Geschäft auf 78,1 Millionen Euro geschrumpft. Unter dem Strich waren Leoni sogar nur 10,5 Millionen Euro geblieben. In Kitzingen steht die Bordnetz-Zentrale des Unternehmens.

Am Standort Kitzingen ist der personelle Umbau in der Bordnetzsparte abgeschlossen. 75 Arbeitsplätze sind weggefallen, allerdings wurden 50 Mitarbeiter entweder versetzt oder einige wenige wurden an Kunden weitervermittelt. Somit haben 25 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz tatsächlich verloren, wie Vorstandsvorsitzender Diter Bellé auf Nachfrage dieser Redaktion bestätigte.

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