MARKTBREIT

Musik, die Wärme in die Herzen bringt

Das war ein schönes Bild auf der Bühne im Marktbreiter Lagerhaus, als beim Herbstkonzert der Marktbreiter Musikanten zwei Musiker im Mittelpunkt standen.
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Ehrungen bei den Marktbreiter Musikanten mit (von links) Dirigent Kilian Mend, dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden des Nordbayerischen Musikbundes Matthias Hildebrand, Hans Müller (60 Jahre), Vorsitzender Helmut Bauereiß und Kilian Bilz (5 Jahre). Foto: Foto: Robert Haaß
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Das war ein schönes Bild auf der Bühne im Marktbreiter Lagerhaus, als beim Herbstkonzert der Marktbreiter Musikanten zwei Musiker im Mittelpunkt standen. Der eine, Kilian Bilz, noch ein Junge, wird vom stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisverbands des Nordbayerischen Musikbundes, Matthias Hildebrand, für fünf Jahre aktives Musizieren geehrt. Und der andere, Hans Müller, bekommt die Auszeichnung für gleich 60 Jahre Musik machen.

Was zeigt: Wen der Virus Musik einmal infiziert hat, der kommt ihn so schnell nicht wieder los. Mit 14 Jahren hat der gebürtige Frankenwäldler Müller damals in einer Blaskapelle angefangen, seit 2003 spielt er bei den Marktbreiter Musikanten und sagt dazu: „Ich möchte keine Minute vermissen, so lange ich lebe, mache ich Musik.“ Für sein Jubiläum wünscht er sich die „Böhmische Liebe“, was die Kapelle auch gleich umsetzt.

Gegen den Herbstblues

Und damit das Publikum im, wie üblich beim Herbstkonzert der Marktbreiter Musikanten, vollen Lagerhaus gleich wieder in ihren Bann zieht. Zum 15. Mal in Folge findet dieses Konzert im Spätherbst statt. Was hilft gegen den Herbstblues, so die Frage von Moderatorin Isabell Schneider? Ärzte sagen Vitamine und Bewegung. „Die Marktbreiter Musikanten sagen: viel Musik, die Wärme und Licht in die Herzen bringt.“

Und so spielen die „Marktbreiter“ ihr Repertoire aus Marsch, Polka oder Walzer. Natürlich stehen diese Musikstücke im Vordergrund der Marktbreiter Musikanten. Viel Bekanntes ist das dabei, etliches von Ernst Mosch. Aber auch Eigenes des Kapellenleiters Kilian Mend. Musik, die ruhig, besinnlich und sehr melodisch auch andere Stilrichtungen erreicht. „Immer wieder Blasmusik“ ist das Motto der Kapelle, sie spielt dann auch gleich die passende Polka dazu. Und als Premiere gibt es die neueste Komposition von Mend, den „Frankenzaber“, der wie üblich von Peter Schad arrangiert ist.

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