Kitzingen

Museumsnacht: Im Dunkeln durch die Dettelbacher Museen

Zahlreiche Besucher nutzten am Samstag die Möglichkeit, am Abend die Dettelbacher Museen zu entdecken. Bürgermeisterin Christine Konrad begrüßte die Gäste laut einer Pressemitteilung um 18 Uhr in der Vinothek des Kultur- und Kommunikationszentrums (KuK) statt. Das Pilger- und Wallfahrer Museum im Kultur- und Kommunikationszentrum zeigte die Dauerausstellung von Kunstwerken des Mittelalters bis zur Gegenwart.
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Eine Führung im Kolpingmuseum während der Dettelbacher Museumsnacht. Foto: Arlena Ridler
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Zahlreiche Besucher nutzten am Samstag die Möglichkeit, am Abend die Dettelbacher Museen zu entdecken. Bürgermeisterin Christine Konrad begrüßte die Gäste laut einer Pressemitteilung um 18 Uhr in der Vinothek des Kultur- und Kommunikationszentrums (KuK) statt. Das Pilger- und Wallfahrer Museum im Kultur- und Kommunikationszentrum zeigte die Dauerausstellung von Kunstwerken des Mittelalters bis zur Gegenwart.

Im Heimatmuseum Haslau und Umgebung, im alten Mesnerhaus, waren auf etwa 140 Quadratmetern Erinnerungsstücke und Hab- und Gut, welches bei der Vertreibung 1946 aus Böhmen gerettet werden konnten, zu sehen. Eine Sonderausstellung zu Spiel- und Künstlerpuppen des 20. und 21. Jahrhunderts ergänzte das Angebot des Abends.

Auch das kleine Faschingsmuseum der DeKaGe an der Kirchenzinne hatte geöffnet und zeigte eine Sammlung an karnevalistischen und teils kuriosen Erinnerungsstücken aus vielen Jahren Dettelbacher Karnevalsgesellschaft.

Im Dunkeln durch die Kirche

Um 18.30 Uhr begannen verschiedene Führungen und Vorträge. Albert Fuß startete laut Mitteilung im Baumanschen Haus des KuK mit einer Einführung zur erst am Vorabend eröffneten Ausstellung der Kölner Künstlerin Ursula Flach. Ihre "Bilder Wege" sind noch bis Mitte Dezember zu den Öffnungszeiten des KuK zu betrachten. Auch der Bilderzyklus Kreuzbergwallfahrt, der schon seit der Eröffnung 2008 im Museum Pilger und Wallfahrer zu sehen ist, war Thema der Ausführungen von Fuß.

Im Anschluss fand eine Führung der etwas anderen Art statt. Kinder und Erwachsene waren eingeladen, die Stadtpfarrkirche zu erkunden. Im Dunkeln, mit Taschenlampen ausgestattet richtete Barbara Dill die Blicke auf die Besonderheiten von St. Augustinus.

Mutige wagten sich in den Männerturm

Weiter ging es um 20 Uhr ins Handwerker- und Kolpingmuseum im Faltertor. Raimund Sauer von der Kolpingfamilie gab laut Mitteilung Einblicke in das Thema "Schlüssel, Schlösser, Schlossbeschläge". Doch auch die Dauerausstellung mit alten Werkstätten, Werzkzeugen, Modeln war zu besichtigen und ganz Mutige wagten sich dann noch in den Männerturm – das alte Gefängnis Dettelbachs.

Zum Abschluss bot die Stadtpfarrkirche eine weitere ungewöhnliche Führung mit meditativen Orgelklängen zum berühmten Altarbild von Michael Triegel an. Die Besucher erhielten Einblick in die Symbolik des Werkes und wurden in die Gedankenwelt Triegels eingeführt, schreibt der Verein in seiner Mitteilung. Das Orgelspiel von Thomas Kram unterstrich die Worte und lud zum Nachdenken ein.

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