GEISELWIND

Murrmänner laden zur Geiselwinder Kirchweih

Die Vorbereitungen sind gelaufen; die Geiselwinder Kirchweih kann kommen: Die „Murrmänner“, das sind die Kirchweihburschen, bauen ihre Wagen für den Umzug am Sonntag. Vom 17. bis 20. Oktober ist Kirchweih in Geiselwind. Das sind Hochfeiertage für die Murrmänner und ihre Gäste.
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Murrmänner laden zur Geiselwinder Kirchweih
(rt) Die Vorbereitungen sind gelaufen; die Geiselwinder Kirchweih kann kommen: Die „Murrmänner“, das sind die Kirchweihburschen, bauen ihre Wagen für den Umzug am Sonntag. Vom 17. bis 20. Oktober ist Kirchweih in Geiselwind. Das sind Hochfeiertage für die Murrmänner und ihre Gäste. Werbetafeln haben sie an den Ortseingängen aufgestellt mit Hinweisen auf die Veranstaltungen. Rund 30 Männer stark ist die Vereinigung der „Murrmänner“ momentan, erläutert Bastian Rückel. Sie sind im Alter zwischen 16 und 32 Jahren. „Man darf dabei bleiben, solange man nicht verheiratet ist“, verrät er weiter. Frauen oder Mädchen bleiben offiziell außen vor. „Es heißt ja „Murrmänner“, liefert er die einfache Begründung. Die Gruppe benannte sich nach dem schwedischen General Murrmann, der im Dreißigjährigen Krieg Geiselwind mit seinen Soldaten einnehmen wollte. Laut einer Sage ließ er es aber und zog weiter. Ab und an schlüpft Bürgermeister Ernst Nickel in die Kleider der Symbolfigur, wie eben beim Kirchweih-Sonntag. Schon am Freitagabend wird der Kirchweihprediger sein Werk im kleinen Kreis vorlesen, um bei Bedarf noch Änderungen einzufügen. Abends ist wie an den folgenden Tagen Musik und Tanz. Am Samstag stärken sich die Kirchweihburschen zunächst beim Weißwurstfrühstück im Lamm, ehe der Kerwabaum am Marktplatz um 14.30 Uhr aufgestellt wird. Um 16 Uhr spielt die Steigerwaldkapelle zum Standkonzert auf. Haupttag ist der Sonntag mit dem Gottesdienst um 10 Uhr, dem Umzug und der Kirchweihpredigt sowie den geöffneten Geschäften. Am Montagvormittag lädt der Bürgermeister zum 9. Geiselwinder Kirchweih-Frühschoppen in den Gasthof Lamm. Hier treffen sich die Vertreter der Vereine und Firmen zur Unterhaltung in lockerer Runde. Am Abend wird die Kirchweih begraben. Foto: Foto: Andreas Stöckinger
Die Vorbereitungen sind gelaufen; die Geiselwinder Kirchweih kann kommen: Die „Murrmänner“, das sind die Kirchweihburschen, bauen ihre Wagen für den Umzug am Sonntag. Vom 17. bis 20. Oktober ist Kirchweih in Geiselwind. Das sind Hochfeiertage für die Murrmänner und ihre Gäste. Werbetafeln haben sie an den Ortseingängen aufgestellt mit Hinweisen auf die Veranstaltungen. Rund 30 Männer stark ist die Vereinigung der „Murrmänner“ momentan, erläutert Bastian Rückel. Sie sind im Alter zwischen 16 und 32 Jahren. „Man darf dabei bleiben, solange man nicht verheiratet ist“, verrät er weiter. Frauen oder Mädchen bleiben offiziell außen vor. „Es heißt ja „Murrmänner“, liefert er die einfache Begründung. Die Gruppe benannte sich nach dem schwedischen General Murrmann, der im Dreißigjährigen Krieg Geiselwind mit seinen Soldaten einnehmen wollte. Laut einer Sage ließ er es aber und zog weiter. Ab und an schlüpft Bürgermeister Ernst Nickel in die Kleider der Symbolfigur, wie eben beim Kirchweih-Sonntag. Schon am Freitagabend wird der Kirchweihprediger sein Werk im kleinen Kreis vorlesen, um bei Bedarf noch Änderungen einzufügen. Abends ist wie an den folgenden Tagen Musik und Tanz. Am Samstag stärken sich die Kirchweihburschen zunächst beim Weißwurstfrühstück im Lamm, ehe der Kerwabaum am Marktplatz um 14.30 Uhr aufgestellt wird. Um 16 Uhr spielt die Steigerwaldkapelle zum Standkonzert auf. Haupttag ist der Sonntag mit dem Gottesdienst um 10 Uhr, dem Umzug und der Kirchweihpredigt sowie den geöffneten Geschäften. Am Montagvormittag lädt der Bürgermeister zum 9. Geiselwinder Kirchweih-Frühschoppen in den Gasthof Lamm. Hier treffen sich die Vertreter der Vereine und Firmen zur Unterhaltung in lockerer Runde. Am Abend wird die Kirchweih begraben.

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