WIESENBRONN

Mona ist neue Weinprinzessin

Dreifachen Grund zum Feiern gab es am Sonntag bei der Wiesenbronner Weinkost.
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Bei der Weinkost im Seegarten wurde am Sonntag die neue Wiesenbronner Weinprinzessin Mona Schenk von ihrer Vorgängerin Miriam Kahl inthronisiert. Mario Hofmann, Vorsitzender des Wiesenbronner Weinbauvereins und die fränkische Weinkönigin Klara Zehnder sehen das mit Freude. Foto: Foto: Winfried Worschech

Dreifachen Grund zum Feiern gab es am Sonntag bei der Wiesenbronner Weinkost. Die neue Weinprinzessin Mona Schenk wurde inthronisiert, den Weinbauverein gibt es seit 40 Jahren nach der Wiedergründung und die Weinkost fand zum 25. Mal statt. Nach dem Festgottesdienst mit musikalischer Begleitung durch den Posaunenchor auf dem Festgelände im Seegarten, gehalten von Ortspfarrerin Esther Meist, gab es einen kleinen Festkommers zu den beiden Jubiläen.

Besonders geehrt wurde dabei Roland Schmalz, der nach 40 Jahren als Vereinskassier das Amt niederlegte, aber weiter als Beisitzer im Vorstand und als Kassier der Weinfestgemeinschaft tätig sein wird. Mario Hofmann, Vorsitzender des Weinbauvereins, erinnerte daran, dass doch etwas Skepsis im Dorf war, als die Idee der Weinkost am letzten Sonntag im Mai in die Tat umgesetzt wurde, da man ein weiteres Weinevent neben dem traditionellen Weinfest zunächst für überflüssig hielt.

Kontaktpflege

„Aber bald stellte sich heraus, dass die Weinkost bestens dafür geeignet ist, den Kontakt zwischen Winzern und Kunden zu pflegen und auch als Vorreiter für das Weinfest für weitere Aufwertung des Winzerdorfs Wiesenbronn sorgt“. Mittlerweile gebe es auch in anderen Weinorten solche Events, was zeige, dass man auf dem richtigen Weg war, wie der Vorsitzende hervor hob.

Topereignis an diesem Tag mit hochsommerlichen Wetter war natürlich die Inthronisation der neuen Wiesenbronner Weinhoheit Mona Schenk, die zusammen mit der bisherigen Regentin Miriam Kahl in der Kutsche und mit Musik auf dem Festgelände ankam, begleitet von zahlreichen Ehrengästen, Mitgliedern des Weinbauvereins und sage und schreibe 30 Hoheiten, meist Weinprinzessinnen.

Ehrennadel

Vereinsvorsitzender Hofmann bedankte sich mit der silbernen Ehrennadel des Vereins und Blumen bei Miriam Kahl, die mit Bravour und hohem Engagement den Weinort Wiesenbronn zwei Jahre vertreten habe. Mit Schürze und als „Küchenfee“ stattete Bürgermeisterin Doris Paul den Dank der Gemeinde an die bisherige Wiesenbronner Weinhoheit ab. Sie erinnerte daran, dass schon Miriams Mutter Barbara Becker als Weinprinzessin den Ort repräsentierte und lobte auch den vielfältigen Einsatz hinter den Kulissen, „damit bei den verschiedensten Veranstaltungen die jeweilige Repräsentantin unseres Winzerdorfs große Unterstützung erfährt“.

Wunsch ging in Erfüllung

Ein großes Lob für den Einsatz von Miriam gab es auch dem Munde der fränkischen Weinkönigin Klara Zehnder und von Artur Steinmann, Präsident des fränkischen Weinbauverbands: „Wiesenbronn kann stolz auf dich sein“, sagte Frankens Weinkönigin. Miriam Kahl erzählte von rund 150 Terminen, die sie in ihrer Amtszeit wahrnahm, bei denen sie nicht nur in Franken unterwegs war: „Ich habe auch in Norddeutschland Werbung für den Frankenwein gemacht“. Mit herzlichen Worten dankte sie für viel Beistand, nicht zuletzt bei den übrigen Weinhoheiten, mit denen sie oft unterwegs war.

„Mein lange gehegter Wunsch, meinen Heimatort als Weinprinzessin zu repräsentieren, ging in Erfüllung“, bekannte die neue Weinhoheit Mona Schenk. Die 19-jährige entstammt zwar keiner Winzerfamilie, „aber bei meiner Ausbildung als Hotelfachfrau habe ich schon manchen Schoppen den Gästen kredenzt“, wie sie erzählte.

„Die Mona ist zwar keine Winzerin, aber wir haben sie gleich in unserer Mitte aufgenommen, da wir wissen, dass sie dieses Amt gerne macht“, meinte Mario Hofmann dazu.

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