Albertshofen

Modifizierte Finanzierung des Kindergartenanbaus

Im Albertshöfer Kindergarten muss ein Anbau für eine weitere Kindergartengruppe umgesetzt werden, um den künftigen Platzbedarf decken zu können. Mit diesem Thema beschäftigten sich die Mitglieder des Gemeinderats am Dienstagabend. Das Projekt wird in Trägerschaft der Kirchengemeinde abgewickelt. Eine Finanzierungsvereinbarung mit der politischen Gemeinde besteht, aber der Gemeinderat musste die Vereinbarung jetzt modifizieren, da die evangelisch-lutherische Landeskirche einen Erlass bekannt gegeben hat, wonach die Kostenbeteiligung der Landeskirche nur noch höchstens 15 Prozent betragen darf.
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Baumaschinen am Albertshöfer Kindergarten: Dieses Motiv wird es im kommenden Jahr erneut geben, wenn an der Einrichtung eine weitere Kindergartengruppe angebaut wird. Foto: Hartmut Hess

Im Albertshöfer Kindergarten muss ein Anbau für eine weitere Kindergartengruppe umgesetzt werden, um den künftigen Platzbedarf decken zu können. Mit diesem Thema beschäftigten sich die Mitglieder des Gemeinderats am Dienstagabend. Das Projekt wird in Trägerschaft der Kirchengemeinde abgewickelt. Eine Finanzierungsvereinbarung mit der politischen Gemeinde besteht, aber der Gemeinderat musste die Vereinbarung jetzt modifizieren, da die evangelisch-lutherische Landeskirche einen Erlass bekannt gegeben hat, wonach die Kostenbeteiligung der Landeskirche nur noch höchstens 15 Prozent betragen darf.

Die Kostenschätzung sieht Gesamtkosten von 768 132 Euro vor, wovon die Gemeinde 652 912 Euro trägt, dazu erhält sie 541 915 Euro an staatlichen Fördergeldern. Unter dem Strich reduziert das den Nettoaufwand der Gemeinde auf 111 000 Euro, während von der Landeskirche 115 219 Euro erwartet werden. Die Ausschreibung des Projektes soll noch in diesem Herbst erfolgen. Im neuen Jahr wird Baubeginn sein.

Volksschule bekommt schnelles Internet

Die Albert-Schweitzer-Volksschule bekommt einen staatlich geförderten Glasfaserkabelanschluss für schnelles Internet. Der Gemeinderat vergab den Auftrag an die Deutsche Telekom zum Preis von 50 920 Euro. Da der staatliche Zuschuss 90 Prozent beträgt, muss die Gemeinde einen Eigenanteil von nur 5092 Euro aufbringen.

Für die Sanierung der Gartenlandhalle vergab die Ratsrunde den Auftrag für die Elektroinstallation an die Repperndorfer Firma Hoffmann zum Angebotspreis von 89 786 Euro. Erfreulich war für die Ratsrunde, dass der Angebotspreis mit 27 000 Euro unter der Kostenschätzung lag.

Die Ratsrunde entsprach dem Erlaubnisantrag des Bürgers Michael Fahrmeier, die Äpfel von gemeindlichen Streuobstbäumen ernten zu dürfen. Abgelehnt haben die Gemeinderäte einen Antrag einer Bürgerin auf die Umbenennung der Hindenburgstraße. Stattdessen lässt die Gemeinde an den nach Personen benannten Straßen Erklärungsschilder über die namensgebenden Personen anbringen.

Bürgermeister Horst Reuther informierte die Ratsrunde über eine Flächenoffensive, die das Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gestartet hat. Der Gemeinderat entsprach der Bitte des Motorsportclubs Albertshofen auf Erweiterung der Sonderfläche Motocross im Flächennutzungsplan der Gemeinde.

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