PRICHSENSTADT

Mitgliederzahlen beim VdK steigen

Der VdK Ortsverband Prichsenstadt hat 324 Mitglieder und wächst ebenso wie der Kreisverband stetig, so Vorsitzender Günther Parakenings. Seit 15 Jahren ist er Vorsitzender des Ortsverbands. Dieser hat in den abgelaufenen Berichtsmonaten in sieben Vorstandssitzungen seine Aufgaben erledigt.
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Treue Mitglieder: VdK-Kreisgeschäftsführer Klaus-Peter Mai (Zweiter von rechts) und Ortsvorsitzender Günther Parakenings ehrten langjährige VdK-ler bei der Jahreshauptverssammlung in Prichsenstadt. Foto: Foto: HANS RÖSSERT

Der VdK Ortsverband Prichsenstadt hat 324 Mitglieder und wächst ebenso wie der Kreisverband stetig, so Vorsitzender Günther Parakenings. Seit 15 Jahren ist er Vorsitzender des Ortsverbands. Dieser hat in den abgelaufenen Berichtsmonaten in sieben Vorstandssitzungen seine Aufgaben erledigt.

Bei der Hauptversammlung ging es im Wesentlichen um Aspekte der Sozialpolitik: Bayern soll bis 2023 barrierefrei sein. Dafür sollen 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro eingeplant werden. Während der Arbeitsmarkt stagnierende bis fallende Arbeitslosenzahlen präsentiert, steigen diese bei den Behinderten, so der Ortsvorsitzende in seinem Jahresbericht.

Kreisgeschäftsführer Klaus-Peter Mai freute sich über 9740 Mitglieder, die dem Kreisverband derzeit die Treue halten. In 4200 Beratungsgesprächen wurden 1360 Anträge aufgenommen und 433 Widerspruchsverfahren eingeleitet. 181 Klagen gab es beim Sozialgericht. Für Mitglieder seien dadurch 653 000 Euro an Nachzahlungen erreicht worden. Elf Personen, dazu zwei Begleitpersonen, wurden Erholungen gewährt. „Solange sich im Staat nichts ändert, suchen Menschen Hilfe“, sagte Kreisgeschäftsführer Mai.

Gertrud Kreuzinger von der Heimleitung der Seniorenresidenz in Wiesentheid referierte über unterschiedliche Demenzformen. Demenz gelte als nicht heilbar, lediglich etwas verzögern könne man die Krankheit durch Medikamente. Später schreite Demenz aber stetig voran. Der einfühlsame Umgang mit den Kranken sei sehr wichtig, so Kreuzinger. Angehörige von Kranken sollten aber auch sich nicht aus dem Blick verlieren und hin und wieder eine Auszeit nehmen. Eine Kurzzeitpflege in einem Heim könne dabei oft sehr hilfreich sein.

Schließlich wurden kangjährige Mitglieder des Ortsverbands vom Ortsvorsitzenden Günther Parakenings ausgezeichnet.

VdK-Ehrungen: Auf der Liste der Geehrten standen Käthe Diener (50 Jahre VdK); Gerhard Tallner, Juliane Biegner, Irene Ott, Klaus Linz (30 Jahre); Herbert Dallner, Marion Schulz, Stefanie Zapf (25 Jahre); Harald Derleth, Hans-Werner Düll, Alfred Gambichler, Barbara Graf, Johannes Heim, Adolf Henkelmann, Doris Hügelschäfer, Anna Huscher, Andrea Müller, Beate Müller, Wilhelm Müller, Silke Ott, Jochen Schneider, Günther Werb, Blanka Zörner, Helmut Czekalla, Thomas Deues, Josef Ebert, Antonia Fent, Erwin Friederich, Ingeborg Geuter, Günter Homburg-Stäck, Günter Kirch, Gerhard Lang, Bernd Loebl, Hildegard, Melber, Raimund Melber, Maria Riener, Hans Rössert, Waltraud Rössert, Kerstin Thorand, Rainer Ubrig, Hildegard Wischer (zehn Jahre). Für zehn Jahre Mitarbeit wurden Hans-Kurt Rosenbaum und Brunhilde Parakenings geehrt. Fünf Jahre arbeitet Helmut Finger im Ortsverband mit.

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