ABTSWIND

Mit einem echten Kind in der Krippe

Der kleine Leo war sich seiner bedeutsamen Rolle bewusst, die er beim Abtswinder Krippenspiel einnahm. Und sogar die beiden Schafe versuchten, sich einzubringen.
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Am Vorabend des Abtswinder Weihnachtsmarktes in der Scheune von Inge und Klaus Lenz: Beim Krippenspiel lag erstmals ein echtes Kind in der Futterstelle. Foto: Foto: Gerhard Krämer

Am Vorabend des Abtswinder Weihnachtsmarktes, den der Fremdenverkehrsverein organisiert, gibt es in der Scheune von Inge und Klaus Lenz bereits für die Abtswinder die Premiere des Krippenspiels und die offizielle Eröffnung. Bürgermeister Jürgen Schulz und Heiko Därr vom Fremdenverkehrsverein sprachen Grußworte, besinnliche Worte gab es von Pfarrerin Beate Krämer.

Adventliche Weisen spielte der Posaunenchor unter der Leitung von Emil Hanauer, der Kinderchor (Leitung: Elisabeth Zehnder und Bianca Albert) erfreute mit Liedern. Die beiden Schafe im Stall versuchten auch, sich einzubringen.

Huldigung der Hirten

Die Scheune war für das Krippenspiel der Abtswinder Laienschauspieler bereitet. Maria und Josef (Elisabeth Zehnder und Gerald Koos) begaben sich auf Herbergssuche, wurden aber vom Wirt (Fritz Zehnder) abgewiesen. Im Stall fanden sie Unterkunft. In diesem Jahr gab es auch ein erstmals ein echtes Kind in der Krippe und der kleine Leo war sich seiner bedeutsamen Rolle bewusst. Mit großen Augen verfolgte er das Geschehen und nahm gelassen die Huldigung der Hirten (Wolfgang Weber, Thomas Klein, Lukas Dingeldein) und der drei Weisen aus dem Morgenland (Fritz Zehnder, Alfred Schwanfelder, Dietmar Koos) entgegen.

Natürlich durften auch Engel nicht fehlen. In deren Rollen waren Barbara Geiger, Anna Krämer, Barbara Krämer, Luna Weber, Anouk Zehnder und Anila Zehnder geschlüpft.

Mehrfach aufgeführt

Nach dem Krippenspiel traf man sich am Samstag entweder vor dem Haus des Gastes oder in der Scheune der Familie Schwanfelder, um sich mit Kinderpunsch, Glühwein und Bratwürsten zu stärken. Das Krippenspiel, das auch mehrfach am Sonntag aufgeführt wurde, hatte wieder Kerstin Weber einstudiert.

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