Obernbreit

Mit den "Drei vom Mee" durch Obernbreit

Zu einem etwas anderen Ortsspaziergang trafen sich rund 120 Gäste aus Obernbreit und Umgebung mit den "Drei vom Mee". Am Ende gab es sogar einen Eintrag ins Goldene Buch.
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Die "Drei vom Mee" bekamen Verstärkung durch Bürgermeister Bernhard Brückner sowie die Hucklkätz Gertrud Reiß und Uschi Demel. Foto: Manfred Trumpfheller

Zu einem etwas anderen Ortsspaziergang trafen sich rund 120 Gäste aus Obernbreit und Umgebung mit den "Drei vom Mee"am Rathausplatz.

Verstärkung bekamen die Drei – die Nachtwächter von Eibelstadt (Lothar Schenk) und Sommerhausen (Siegbert Fuchs) sowie Chlodhild, eine Fränkin aus dem 8. Jahrhundert – von Obernbreits Bürgermeister Bernhard Brückner in Frack und mit Zylinder und den Hucklkätz Gertrud Reiß und Uschi Demel, wie es im Schreiben an die Presse heißt.

Ausgerüstet mit Trompete, Historie, Gedichten, Gesang und fränkischer "Gosch" ging es los. Das Obernbreiter Rathaus wurde als erste Sehenswürdigkeit von Nachtwächter Lothar Schenk mit „Meister Jakob“ auf der Trompete begrüßt. Siegbert Fuchs lobte in Reimform den Gemeinderat und den Bürgermeister, der (fast) das Rätsel, ob vor dem Rathaus eine Jakobskirche gestanden hatte, löste und berichtete von den vielen Herrschaftsfamilien in Obernbreit. Als der Name Markgraf Albrecht von Ansbach viel, war es um Chlodhild geschehen. Sie konnte es nicht lassen, von dem Überfall 1440 auf Ochsenfurt zu berichten und protzte damit, dass die Ochsenfurter den Albrecht erfolgreich in die Flucht geschlagen haben.

Spenden für die TraumRunden

Dann ging es weiter zum Marktplatz mit den Stationen Bäckerei Pröschel und Gasthaus „Schwarzer Adler“, zum dompröbstlichen Amtshaus, durch die schmale Gasse, zur Synagoge und zum Abschluss zur Kirche St. Burkard, wo das Nachtwächterlied gesungen wurde. Beim Feierabendlied mit der Trompete sammelte Chlodhild Spenden, die für Pflegearbeiten auf der TraumRunde Obernbreit - Marktbreit gedacht sind. Exakt 402,77 Euro kamen so zusammen, wie aus dem Presseschreiben hervorgeht.

Anschließend stimmten der Bürgermeister und die Hucklkätz noch die Obernbreiter „Nationalhymne“ an, bevor es gemeinsam zurück zum Rathausplatz ging. Dort wartete noch eine Überraschung auf die "Drei vom Mee“– sie durften sich in das goldene Buch von Obernbreit eintragen.

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