MARKTBREIT

Mit Rollstuhl und Rollator über den Breitbach

Noch ist die Sanierung der Breitbachbrücke zwischen Schustergasse und Bachgasse nicht ganz abgeschlossen, da ergeben sich bereits erste Probleme. Der Bauausschuss Marktbreit reagierte in seiner Sitzung am Montagabend aber prompt und stimmte einer Lösung zu.
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Beschwerlich: Mit dem Rollator unterwegs. Foto: Foto: MP

Noch ist die Sanierung der Breitbachbrücke zwischen Schustergasse und Bachgasse nicht ganz abgeschlossen, da ergeben sich bereits erste Probleme. Der Bauausschuss Marktbreit reagierte in seiner Sitzung am Montagabend aber prompt und stimmte einer Lösung zu.

Das Problem sind die bautechnisch notwendigen Brückenkappen. Durch diese werden die Gehsteige über die Brücke zu Hochborden, was nicht nur dem Schutz der Fußgänger, sondern auch der Fahrzeuge vor Absturz von der Brücke dient. Am Brückenabgang in die Schustergasse und den Winterseitenweg führt das allerdings dazu, dass aus Platzgründen ein behindertengerechter Zugang zu der Brücke nur schwer möglich ist.

Auch wenn die Räte beanstandeten, dass das Problem erst im Nachhinein erkannt wurde, stimmten sie der vorgeschlagenen Lösung, die Mehrkosten von rund 20 000 Euro mit sich bringt, doch einstimmig zu. Baulich wird der behindertengerechte Brückenabgang allerdings erst im Frühjahr umgesetzt werden.

• Eine große Linde im Friedhof von Marktbreit, ganz in der Nähe der Leichenhalle, ist massiv von einem Pilz befallen. Im Stamm des Baumes, der einen Durchmesser von rund 60 Zentimetern hat, sind nur noch rund zwölf Zentimeter gesund, die Standsicherheit ist nicht mehr gegeben, wie eine Untersuchung zeigt. Um ein Auseinanderbrechen des Baumes zu verhindern, wird der Baum innerhalb der nächsten vier Wochen gefällt werden.

• Probleme gibt es mit dem Maintor über den Breitbach. Die Öffnungen zum Breitbach in dem Gemäuer sind schadhaft. Wie ein genauer Blick zeigt, fehlen in den Öffnungen Pfosten. Die dadurch entstehenden Lücken sind so groß, dass ein Kleinkind durchaus in den Bach fallen könnte. Zudem sind die Einfassungen der Öffnungen porös. Da die Stadt nun offiziell Kenntnis davon hat, muss sie handeln. Der Bauhof wurde aufgefordert, die fehlenden Pfosten provisorisch zu ersetzen, mit dem Landesamt für Denkmalpflege soll bei einem Ortstermin eine dauerhafte Lösung gefunden werden.

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