SEINSHEIM

Mit Nepomuk ins neue Jahr

„Wenn wir auf 2013 zurückblicken, dann denke ich, es hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht viel geändert“, sagte Bürgermeister Heinz Dorsch in der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres. Nicht zuletzt deswegen hatte sein Stellvertreter Georg Sämann gescherzt, nicht rückwärts zu blicken, sondern vorwärts zu schauen.
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Restauriert: Die Nepomukstatue steht wieder ihrem Platz in Tiefenstockheim. Die Renovierung gehört neben anderen Dingen zu dem, was 2013 in Seinsheim geleistet wurde. Foto: Foto: Gerhard Krämer

„Wenn wir auf 2013 zurückblicken, dann denke ich, es hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht viel geändert“, sagte Bürgermeister Heinz Dorsch in der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres. Nicht zuletzt deswegen hatte sein Stellvertreter Georg Sämann gescherzt, nicht rückwärts zu blicken, sondern vorwärts zu schauen.

Aus Sicht der Gemeinde sei das vergangene Jahr ein etwas ruhigeres in puncto Baumaßnahmen gewesen. Probleme hätte es dennoch genug gegeben, teilweise seien sie unnötig gewesen, meinte Dorsch. 2014 soll aber wieder „ein Jahr der Baustellen und Investitionen“ werden.

„Das Jahr 2013 stand erneut im Zeichen der Sparsamkeit“, erinnerte Dorsch. Die finanzielle Lage der Gemeinde habe sich weiter verbessert, so dass sogar eine kleine Rücklage habe aufgebaut werden können. Jedoch hätten mehrere im Vermögenshaushalt angesetzte Projekte nicht umgesetzt werden können.

Der Schuldenstand hat sich laut Dorsch um insgesamt 63 699 Euro verringert, somit lägen die Schulden zum Jahresende bei 406 075 Euro (Ende 2003 waren es 1 757 602 Euro). Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt inzwischen bei 392 Euro und damit weit unter dem Landesdurchschnitt.

Dorsch erinnerte an das 2013 Geleistete: Die Friedhofsmauer in Seinsheim habe mit einer Abdeckung versehen werden können, der Nepomuk auf der Brücke in Tiefenstockheim sei renoviert worden, das Feuerwehrgerätehaus in Iffigheim habe eine neue Fassade erhalten, eine Half-Pipe-Anlage sei in Seinsheim am Sportplatz aufgestellt worden und die interkommunale Zusammenarbeit mit sieben Gemeinden beginne langsam zu wachsen.

Der Marktgemeinderat Seinsheim hat sich 2013 zu insgesamt 14 Sitzungen getroffen. Eine Sitzung fand gemeinsam mit Marktbreit, Obernbreit und Martinsheim statt. Bei den Sitzungen wurden rund 200 Tagesordnungspunkte behandelt, also rund 15 je Sitzung. Vier Mitglieder waren bei allen Sitzungen anwesend.

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