Mönchsondheim

Mit Musik das dörfliche Leben bereichern

Am Sonntag feierte der Posaunenchor Mönchsondheim mit einem Festgottesdienst sein 50. Gründungsjubiläum
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Sein 50. Gründungsjubiläum feierte der Posaunenchor Mönchsondheim am Sonntag. Unser Bild zeigt die Musiker zusammen mit Dekan Ivo Huber und Pfarrer Erich Eysselein sowie Dekanatskantorin Marianne Schmidt. Foto: Waltraud Ludwig
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Seit einem halben Jahrhundert bereichert der evangelische Posaunenchor das dörfliche Leben von Mönchsondheim. Mit ihren Klängen sorgen die Musiker bei verschiedensten Anlässen für einen feierlichen Rahmen. Am Sonntag durften sie sich selbst feiern: Mit einem Festgottesdienst in der örtlichen Dorfkirche beging der Posaunenchor sein 50. Gründungsjubiläum.

Die Feier des 50-jährigen Bestehens sei Anlass für großen Dank und Freude, sagte Dekan Ivo Huber. In seiner langen Geschichte habe der Posaunenchor manche Höhen und Tiefen erlebt. Den Festgottesdienst zelebrierte er gemeinsam mit Pfarrer Erich Eysselein, stellvertretender Landesobmann des Verbandes evangelischer Posaunenchöre in Bayern. In ihren Predigten verglichen die Pastoren das Spiel der Posaunen mit der biblischen "Himmelsleiter": Es  richtet "den Blick himmelwärts und öffnet das Herz".

Dankbar blickte der Obmann des Posaunenchors, Rainer Steudtner, auf die vergangenen 50 Jahre zurück. Viel habe man in dieser Zeit erlebt. Das Jubiläum sei Ansporn, das Begonnene weiter zu leben. Froh zeigte er sich, dass es den Bläsern nicht an Nachwuchs fehlt. Gerade in der heutigen Zeit sei es nicht selbstverständlich, dass junge Menschen "zur Ehre und zum Lob Gottes spielen". Einen besonderen Dank richtete er an die Chorleiterinnen Elvira Weigand und Katharina Kohr, die für ihre engagierte Arbeit mit Blumensträußen belohnt wurden.

Dekanatskantorin Marianne Schmidt zeigte in ihrem Grußwort nochmals die wechselvolle Geschichte des Posaunenchors auf. Wie sie hervorhob, sei es etwas Besonderes, dass sich seit 50 Jahren Menschen aus der Gemeinde für die Kirchenmusik engagieren. Dafür zollte sie den Bläsern Dank, Anerkennung und Respekt.

Dass Mönchsondheim einen "sehr aktiven und zuverlässigen Posaunenchor" besitzt, bestätigte auch Bezirksobmann Günter Ernst. Besonderen Dank richtete er an die Stadt Iphofen, deren Musikschule immer wieder junge Bläser ausbildet. Iphofens zweiter Bürgermeister Ludwig Weigand hatte als Geburtstagsgeschenk einen Scheck der Stadt mitgebracht. Wie er hervorhob, sind Posaunenchöre gerade in kleinen Dörfern "eine wichtige Säule der Dorfgemeinschaft".  

Die Geehrten
Ehrung des Posaunenchors: Gründungsmitglieder Georg Weigand, Günter Wolf, Karl Volland (50 Jahre); Gerhard Heubach, Irmtraud Linz (45 Jahre); Hermann Hassold, Richard Kohr, Walter Rückert, Rainer Steudtner (40 Jahre); Katharina Kohr, Elvira Weigand, Heike Wolf (30 Jahre); Margarete Uhlmann (20 Jahre); Philipp Heubach (10 Jahre).
Verbandsehrung:  Georg Weigand, Günter Wolf, Karl Volland (50 Jahre); Hermann Hassold, Richard Kohr, Walter Rückert, Rainer Steudtner (40 Jahre); Katharina Kohr, Elvira Weigand, Heike Wolf (25 Jahre).
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