Mein Leben als Mann: Ziegen auf der Landstraße

Im Grunde hat der Mann keine Chance. Sagt er etwas, versteht es die Liebste falsch. Missverständnis reiht sich an Missverständnis. Mit der Folge, dass mehr geredet werden muss, was alles noch viel schlimmer macht.
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Mein Leben als Mann: To-do-Liste bis zum 50.

Im Grunde hat der Mann keine Chance. Sagt er etwas, versteht es die Liebste falsch. Missverständnis reiht sich an Missverständnis. Mit der Folge, dass mehr geredet werden muss, was alles noch viel schlimmer macht.

Also schweigen Männer.

Eine Strategie, die nicht aufgehen kann. Die Klappe halten bringt nicht wirklich etwas. Weil es dummerweise so ist, dass Frauen auch alles verstehen, was Männer n-i-c-h-t sagen.

Der Mann – völlig chancenlos. Die Psychologie hat inzwischen herausgefunden, dass das weibliche Gehirn weitaus mehr Kommunikationszellen besitzt als das männliche.

Bildlich gesprochen ist es so, dass Frauen eine sechsspurige Autobahn besitzen, um ihre Gefühle auszudrücken. Männer dagegen kommen nicht über eine holprige Landstraße hinaus.

Es macht also überhaupt keinen Sinn, auch nur ein Wort miteinander zu reden. Was in einer Beziehung allerdings nicht immer leicht hinzukriegen ist. Deshalb wurde der Fußball erfunden. Und die Eckkneipe.

Wie groß Frust und Unverständnis sind und wie Männer mit der Situation umgehen, deuten Filmtitel wie „Männer, die auf Ziegen starren“ an.

Das Ziegengucken legt die Vermutung nahe, dass Männer besser mit Ziegen zurecht kommen als mit Frauen. Und es zeigt das Verlangen, an einer holprigen Landstraße einfach nur dasitzen und friedlich in die Luft gucken zu können.

Ohne andauernd die Frage gestellt zu bekommen: „Nun sag' schon: Woran denkst Du gerade?“

Mein Leben als Mann erscheint immer donnerstags – als ausgleichende Gerechtigkeit abwechselnd mit dem „Frauenversteher“.

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