Prichsenstadt
Schulturnhalle

Mehrere Varianten für die Hallensanierung

Sanierung oder Neubau? Das war lange die Frage im Prichsenstädter Stadtrat, als es im Zusammenhang mit dem Neubau von Grundschule und Kindertagesstätte auch um die Schulturnhalle ging. Schließlich wurde doch die Sanierung ins Auge gefasst.
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Die Schulturnhalle soll saniert werden. Foto: Archiv
Die Schulturnhalle soll saniert werden. Foto: Archiv
In der Sitzung am Donnerstagabend stellte Planer Volker Heid verschiedene Varianten vor. Mit zwölf gegen vier Stimmen wurde Bürgermeister Adolf Falkenstein (CSU/FBG) beauftragt, mit den Varianten bei der Regierung von Unterfranken zwecks Zuschuss vorstellig zu werden.

Heid informierte das Ratskollegium, dass die Turnhalle derzeit über die alte Lüftungsanlage beheizt werde - "so geht das aber nicht weiter". Er schlug vor, beim Bau eines neuen Bodens eine Fußbodenheizung zu installieren.

300 000 bis 970 000 Euro

Bei der Erfüllung des Mindeststandards müsse bei einem solchen Boden mit Kosten von rund 300 000 Euro gerechnet werden, während rund 547 000 Euro anfallen würden, wenn im Rahmen einer energetischen Sanierung auch das Dach in die Maßnahme eingeschlossen werde.
Bei weiteren technischen Verbesserungen müsse mit Gesamtkosten von etwa 847 000 Euro gerechnet werden. "Das aber allerdings ohne die Sanierung der Sanitäranlagen, die noch einmal rund 120 000 Euro kosten wird."

"Mit den Daten sollten wir zur Regierung gehen und uns sagen lassen, was gefördert wird", schlug der Bürgermeister vor, was auch von der Mehrheit unterstützt wurde.

Für den Antrag von Wolfgang Brosche (SPD), nur die Anbindung der Turnhalle an den Neubau zum Preis von etwa 60 000 Euro durchzuführen, gab es fünf Ja- und elf Nein-Stimmen.
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