Mainbernheim

Mehr als zehn Prozent der Bürger gehören dem VdK an

Die Mitglieder des VdK-Ortsvereins Mainbernheim-Willanzheim wählten in ihrer Hauptversammlung ihre Führungsmannschaft.
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Sie führen den VdK-Ortsverein Mainbernheim (von links): Peter Wagner, Roswitha Faltermeier und Brunhilde Sauer; mit auf dem Bild Geschäftsführer Klaus-Peter Mai, es fehlt die stellvertretende Vorsitzende Ilse Wolbert. Foto: Gerhard Bauer

Die Mitglieder des VdK-Ortsvereins Mainbernheim-Willanzheim wählten in ihrer Hauptversammlung ihre Führungsmannschaft.

Als Vorsitzender wurde Peter Wagner von den 39 stimmberechtigten Mitgliedern ebenso wieder gewählt wie seine Stellvertreterinnen Ilse Wolbert und Brunhilde Sauer sowie Schriftführerin Roswitha Faltermeier; sie kandidiert auch für die Wahl zum Kassier, die vorstandsintern erfolgt. Eduard Sauer wurde aus dem Vorstand verabschiedet, dem er seit 2003 angehörte. Beisitzer sind Anton Habat, Norbert Heindel, Irene Münch, Tobias Wagner, Wolfgang Wiegner (alle Mainbernheim), Anneliese Oster (Iphofen).

Mehr als zehn Prozent gehören dem VdK an

Zunächst lieferte Faltermeier einen umfangreichen Kassenbericht für die Jahre 2014 bis 2018 ab. In dieser Zeit stieg die Zahl der Mitglieder um 41 auf 403. Mehr als zehn Prozent der Bevölkerung in Mainbernheim und Willanzheim gehören dem VdK an. Das älteste Mitglied ist 99 Jahre alt.

Wagner dankte Willanzheims Bürgermeisterin Ingrid Reifenscheid-Eckert für einen Zuschuss zur Anschaffung eines Laptop. Außerdem listete er zahlreiche Aktionen des Vereins mit Ausflugsfahrten und Reisen auf, die sich sämtlich durch große Teilnehmerzahlen auszeichneten. 

VdK-Kreisgeschäftsführer Klaus-Peter Mai leitete die Wahlen für die auf zwei Jahre verkürzte Wahlperiode und berichtete über Neuerungen in der Sozialpolitik. Seit 2014 seien im Sozialwesen durchweg Verbesserungen zu verzeichnen, wie alljährlich höhere Renten ohne Nullrunden.

Zum Jahreswechsel sei die Erwerbsminderungsrente verbessert worden, indem die Altersgrundlage um vier Jahre angehoben wurde. Mai beklagte jedoch, dass sich Verbesserungen nur auf Neurenten nicht aber Bestandsrenten auswirkten. Das gelte auch für Erwerbsminderungsrenten mit altersabhängigen Abzügen, in die Versicherte durch Krankheiten und Arbeitslosigkeit ohne Wahlmöglichkeit gedrängt würden.

Auch Bestandsrenter sollen von Veränderungen profitieren

Der VdK beobachte die Rentenentwicklung sehr aufmerksam und plane daher eine Großdemonstration zum Thema "Rente für alle" in München. Zunächst aber werde sich die Rentenkommission mit der Rente in der Zukunft beschäftigen. Unabhängig davon verlange der VdK, dass bei allen vorgesehenen Veränderungen auch Bestandsrentner profitieren.

Im übrigen fordere der VdK die Gleichbehandlung von Müttern bei den Erziehungszeiten ein, wenn Kinder vor und nach 1993 geboren wurden, hier gelten unterschiedliche Anrechnungen auf die Mütterrente.

Vorsitzender Wagner kündigte noch für den 14. Dezember eine Feierstunde zum 70-jährigen  Bestehen des VdK-Ortsvereins Mainbernheim-Willanzheim an.

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