Sulzfeld

Mehr Artenvielfalt in den Sulzfelder Weinbergen

In der Mitgliederversammlung des Sulzfelder Weinbauvereins informierten die Verantwortlichen über die Geschehnisse des vergangenen Jahres.
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In der Mitgliederversammlung des Sulzfelder Weinbauvereins informierten die Verantwortlichen über die Geschehnisse des vergangenen Jahres. Vorsitzender Martin Wittel gab einen kurzen Rück- und Ausblick auf die Aktivitäten zur Umsetzung der Verwirrmethode zur künftigen Vermeidung des Traubenwicklers. Wie in einigen fränkischen Gemeinden schon praktiziert, wird erstmals in Sulzfeld auf nahezu 160 Hektar Weinbergsfläche flächendeckend die umweltschonende und ökologisch sinnvolle Methode eingesetzt, heißt es in einer Pressemitteilung.

Ferner informierte der ortsansässige Agraringenieur Dr. Wolfgang Patzwahl die Winzer über die Biodiversität in den Weinbergen – speziell im Bereich von blühenden Weinbergsrändern. Hierzu wurden Proben von Sämereien an die Teilnehmer verteilt; damit jeder mit einen Versuch an seinen Flächen beginnen kann. Ziel ist es, in den Sulzfelder Weinbergen ein Netzwerk an mehrjährigen blühenden Rändern zu schaffen - für mehr Artenvielfalt in einem besonderen Lebensraum.

Nicht zuletzt wurden die Mitglieder aufgerufen, das bekannte Sulzfelder Weinfest durch die Mithilfe bei den Aufgaben zu unterstützen und weiter zum Wohle der Gäste mitzuwirken.

Ein besonderer Höhepunkt im weiteren Terminplan ist die Pflanzung des ersten Baumes für Frankens Weinberge 2019 durch und unter der Schirmherrschaft des Regierungspräsidenten Dr. Eugen Ehmann am 26. März um 10 Uhr in der Lage Maustal. Zu diesem besonderen Termin sind alle Winzer aus Sulzfeld eingeladen. 

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