Kitzingen

Mehmet Cifci ist neuer Kreisschülersprecher

Schon nach dem ersten Wahlgang war die Entscheidung gefallen: Bei der Wahl zum Kreisschülersprecher am Freitag hatte Mehmet Cifci von der Paul Eber Schule in Kitzingen die Nase vorn. Zu seinem Stellvertreter wurde der Jüngste im Bunde, Lucas Jagsteit von der Mittelschule Marktbreit, gewählt. Zur Wahl hatten sieben Schülersprecher aus verschiedenen Mittelschulen des Landkreises gestanden. Jeder Schülersprecher hatte eine Stimme zu vergeben.
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Sie vertreten die Anliegen der Schüler nach außen (von links): Schulamtsdirektor Veit Burger; Leon Rutsch (Mittelschule Kitzingen Siedlung); Tom Hofmann (Nikolaus-Fey-Mittelschule Wiesentheid); Kreisschülersprecher Mehmet Cifci (Paul-Eber-Schule Kitzingen); Lucas Jagsteit (Mittelschule Marktbreit); Duru Alexandro (Mittelschule Buchbrunn); Beratungs - und Mittelschullehrerin Nadine Kreissler; Celina Kraus (Dr. Karl-Heinz Spielmann Mittelschule Iphofen); stellvertretender Landrat Robert Finster und Alina Remler (Mittelschule Volkach). Foto: Joachim Hofmann

Schon nach dem ersten Wahlgang war die Entscheidung gefallen: Bei der Wahl zum Kreisschülersprecher am Freitag hatte Mehmet Cifci von der Paul Eber Schule in Kitzingen die Nase vorn. Zu seinem Stellvertreter wurde der Jüngste im Bunde, Lucas Jagsteit von der Mittelschule Marktbreit, gewählt. Zur Wahl hatten sieben Schülersprecher aus verschiedenen Mittelschulen des Landkreises gestanden. Jeder Schülersprecher hatte eine Stimme zu vergeben.

Schulamtsdirektor Veit Burger erklärte, was ein Schülersprecher eigentlich tut. Sie genießen, so Burger, das Vertrauen ihrer Mitschüler und tragen die Verantwortung dafür, die Interessen und Anliegen der Schüler nach außen zu vertreten. Er verwies auf die wichtige Rolle des Verbindungslehrers als Ansprechpartner bei Konflikten und lobte die ehrenamtliche Tätigkeit der Schülersprecher, die durch ihr Amt Mitgestaltung in Sachen Schuldemokratie ausüben.

Schülersprecher sollen Mängel ansprechen

Stellvertretender Landrat Robert Finster lobte das Engagement der Schülersprecher und drückte die Wertschätzung des Landratsamtes für die Mittelschulen als wichtigen Ausbildungszweigs aus. Als Beispiel dafür nannte er die Bereitstellung von Mitteln zur Digitalisierung, bevor eine Zusage von Zuschüssen der Landesregierung bewilligt wurde. Er warb dafür, dass sich die Schülersprecher dafür einsetzen, den Zustand der Kitzinger Schulen auf einem weiterhin guten Niveau zu halten und Mängel in der Schuleinrichtung anzusprechen.

Beratungslehrerin Nadine Kreissler hob die Bedeutung des Schulforums hervor. In diesem Gremium treffen sich der Schulleiter, drei Lehrer, drei Elternbeiratsmitglieder und drei Schülersprecher. Sie riet den Schülersprechern, gerade in diesem Gremium von Entscheidungsträgern gut vorbereitet zu sein, um ihre Anliegen argumentationsstark vorbringen zu können.

Das Kaugummiverbot aufheben und Mützen auch drinnen tragen

In der darauffolgenden Vorstellungsrunde wurden die Schülersprecher angehalten, sich kurz zu charakterisieren und zu äußern, was sie an ihren Schulen bewegen möchten. Neben Hilfsbereitschaft wurden Durchsetzungsvermögen und gut zuhören können als die hervorstechensten Eigenschaften genannt. Bei den Aufgaben, die die Schülersprecher an ihren jeweiligen Schulen in Angriff nehmen wollen, reichte die Palette vom Aufheben des Kaugummiverbots in den Prüfungen, über die Schaffung eines zusätzlichen Aufenthaltsraumes, um die Wartezeit auf den Bus zu verkürzen, bis zum Tragen von Kopfbedeckungen im Winter in Innenräumen.

Bei der Vorstellung überzeugte Mehmet Cefci mit seinem Engagement, einen Beitrag für die Integration von Flüchtlingskindern leisten zu wollen, und so weiterhin ein friedliches Miteinander zwischen einheimischen Schülern und Schülern mit Migrationshintergrund zu gewährleisten.

Nach der anschließenden Wahl gab es unter den Schülersprechern einen internen Gedankenaustausch, ehe sie von Veit Burger verabschiedet wurden.

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