WIESENTHEID

Mathilde Schneider feierte 102. Geburtstag

So richtig mochte es Mathilde Schneider selbst nicht glauben, als es ihr Gertrud Kreuzinger von der Seniorenresidenz in Wiesentheid am Morgen ihres Geburtstags bestätigte. „Herzlichen Glückwunsch, Frau Schneider! Sie werden heute 102 Jahre alt“, gratulierte sie zusammen mit Sabine Mog vom Betreuerteam.
Artikel drucken Artikel einbetten
Blumen zu Mathilde Schneiders 102. Geburtstag: Gertrud Kreuzinger (re.) und Sabine Mog vom Altenheim in Wiesentheid gratulierten. Foto: Foto: Ast

So richtig mochte es Mathilde Schneider selbst nicht glauben, als es ihr Gertrud Kreuzinger von der Seniorenresidenz in Wiesentheid am Morgen ihres Geburtstags bestätigte. „Herzlichen Glückwunsch, Frau Schneider! Sie werden heute 102 Jahre alt“, gratulierte sie zusammen mit Sabine Mog vom Betreuerteam.

Damit ist die einst in Rüdenhausen geborene Frau die älteste Bewohnerin des Altenheims. Dort fühlt sich Mathilde Schneider nun bereits seit einigen Jahren ganz wohl. Bis zu ihrem 94. Lebensjahr führte sie noch ihren Kleinen Haushalt in Rüdenhausen, ehe sie ins Seniorenheim kam. Dort ist die Jubilarin nach wie vor gut in das Programm der Betreuungseinrichtung integriert. Sie habe keine großen gesundheitlichen Einschränkungen, außer dem Alter natürlich, schilderte Gertrud Kreuzinger von der Heimleitung.

So nehme Frau Schneider nach wie vor an den Musik-Nachmittagen, oder auch am Gedächtnistraining regen Anteil, hieß es. Gerne erfreue sich Mathilde Schneider an Süßigkeiten, am Geburtstag durfte es sogar ein Glas Sekt sein, um mit den Gratulanten anzustoßen.

Per Karte trafen einige Glückwünsche ein, wie vom Regierungspräsidenten Paul Beinhofer, oder von Landrätin Tamara Bischof. Persönlich schaute später auch Wiesentheids Bürgermeister Werner Knaier bei der Jubilarin vorbei, die im Kreis der Familie feierte. Ihr Sohn Friedrich, dessen Frau Christa, sowie einige Verwandte und Bekannte, waren zum Geburtstagskaffee gekommen.

Mathilde Schneider wuchs einst als Tochter eines Schuhmachers zusammen mit zwei Brüdern in der Pulvermühle bei Rüdenhausen auf. Allein stehend zog sie ihren Sohn groß und bewirtschaftete eine kleine Landwirtschaft in Rüdenhausen. Das Alter verdankt sie einem bescheidenen Leben und auch den Genen. Einer ihrer Cousins wurde gar 110 Jahre alt. Bis dahin hat Mathilde Schneider noch ein Stückchen.

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.