LANDKREIS KITZINGEN

Mathe-Genies auf der Zielgeraden

„Von Georgs Mitschülern sind doppelt so viele Mädchen wie Jungen. Die Gesamtzahl der Schüler ist größer als 22 und kleiner als 27. Wie viele Jungen sind in der Klasse?“ Die richtige Antwort ist: Neun. Diese und noch elf andere Fragen mussten 34 Viertklässler aus 17 verschiedenen Schulen im Landkreis am Mittwoch beim Kreisentscheid zu den unterfränkischen Mathematikmeisterschaften beantworten.
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Haben Spaß am Knobeln:Die Teilnehmer beim Kreisentscheid der fünften unterfränkischen Mathematikmeisterschaften. Vorne (von links): die Zweitplatzierten Lara Moser und Thomas Karl, die beiden Gewinner Tim Haßlauer und Isabell Döppert und die Drittplatzierten Mike Sauer und Lena Schwab. Im Hintergrund (von links): Roland Rößert von der Raiffeisenbank, Wiesentheids Bürgermeister Werner Knaier, Schulrätin Irene Fina, Stellvertretender Landrat Paul Streng und der Koordinator der Meisterschaft, Lothar Müßig. Foto: Foto: Lena Höhm

„Von Georgs Mitschülern sind doppelt so viele Mädchen wie Jungen. Die Gesamtzahl der Schüler ist größer als 22 und kleiner als 27. Wie viele Jungen sind in der Klasse?“ Die richtige Antwort ist: Neun. Diese und noch elf andere Fragen mussten 34 Viertklässler aus 17 verschiedenen Schulen im Landkreis am Mittwoch beim Kreisentscheid zu den unterfränkischen Mathematikmeisterschaften beantworten.

Freude bei den Siegern

Am Ende haben sich vor allem zwei gefreut: Tim Haßlauer von der Grundschule Kitzingen-Siedlung und Isabell Döppert von der Nikolaus-Fey-Volksschule Wiesentheid konnten sich gegen die anderen Schüler durchsetzten und haben sich damit für das Finale auf Regierungsbezirksebene in Würzburg qualifiziert. Hier werden die Beiden am 12. Dezember gegen jeweils zwölf andere Mädchen und Jungen aus den zwölf Schulamtsbezirken antreten. Die zweiten Plätze belegten Thomas Karl (Volksschule Prichsenstadt) und Lara Moser (Volksschule Marktbreit). Auf die dritten Plätze kamen Lena Schwab (Volksschule Iphofen) und Mike Sauer (Volksschule Volkach).

„Das ist genial, was die Viertklässler schaffen. Die Aufgaben unter dem Zeitdruck zu lösen, ist enorm“, hob der Wiesentheider Bürgermeister Werner Knaier hervor und betonte vor dem ein oder anderen enttäuschten Schüler: „Hier herrscht auch der olympische Gedanke. Ihr seid ja schon alle Sieger.“ Auch Schulrätin Irene Fina zeigte sich von der Leistung der Schüler beeindruckt und unterstrich, dass das Fach Mathematik gestärkt werden müsse. Neben der Förderung der mathematischen Kompetenzen soll durch den Wettbewerb bei den Schülern vor allem die Freude an der Mathematik und am Lösen schwierigerer Rätsel erhalten werden – diese hatten die 34 Teilnehmer sichtlich: „Ich habe nur eine Aufgabe gar nicht gelöst, der Rest hat mir viel Spaß gemacht“, sagte Gewinnerin Isabell Döppert.

Da alle Teilnehmer eine tolle Leistung erbracht hätten, bekamen auch alle eine Urkunde, erklärte der Koordinator des Wettbewerbes Lothar Müßig. Für die Erst-, Zweit- und Drittplatzierten gab es darüber hinaus noch ein Geschenk und einen Gutschein.

734 Schüler aus dem Landkreis

Bereits zum fünften Mal fanden die Meisterschaften auf Kreisebene in der Nikolaus-Fey-Schule Wiesentheid statt. Im Vorfeld gab es bereits im Oktober eine erste Runde auf Schulebene, an der 7272 Kinder der vierten Klassen in Unterfranken und davon 734 Schüler aus dem Landkreis Kitzingen teilgenommen haben.

Die Idee der Mathemeisterschaften stamme von Erich Olbrich, einem Schulleiter im Aschaffenburger Raum, erzählte Müßig. Im Jahr der Mathematik 2008 wurden dann die Meisterschaften von der Regierung Unterfrankens zum ersten Mal initiiert.

Unterstützt wird der Wettbewerb durch das Schulamt, das Seminar der Lehramtsanwärterinnen für Grundschulen im Schulamtsbezirk Kitzingen und durch die Volks- und Raiffeisenbanken in Unterfranken.

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