Marktsteft

Marktsteft hat einen neuen Stadtrat

Mit der Vereidigung von Sven Appold in der Sitzung am Montagabend ist der Marktstefter Stadtrat wieder vollständig. Wie berichtet, hatte Eckard Himmel nach 41 Jahren Anfang Mai sein Stadtratsmandat überraschend niedergelegt. Mit der Vereidigung mussten auch die Ausschüsse neu besetzt werden. So übernimmt Appold Himmels Sitz im Rechnungsprüfungsausschuss und wird Stellvertreter von Bertram Wirth im Bauausschuss.
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Sven Appold wird von Bürgermeister Thomas Reichert als neuer Stadtrat in Marktsteft vereidigt. Foto: Robert Haaß

Mit der Vereidigung von Sven Appold in der Sitzung am Montagabend ist der Marktstefter Stadtrat wieder vollständig. Wie berichtet, hatte Eckard Himmel nach 41 Jahren Anfang Mai sein Stadtratsmandat überraschend niedergelegt. Mit der Vereidigung mussten auch die Ausschüsse neu besetzt werden. So übernimmt Appold Himmels Sitz im Rechnungsprüfungsausschuss und wird Stellvertreter von Bertram Wirth im Bauausschuss.

Dirk Albrecht übernimmt Himmels Sitz im Finanzausschuss und Appold wird Vertreter von Bernhard Etzelmüller. Da Eckhard Himmel auch weiterer Stellvertreter der drei Bürgermeister Thomas Reichert, Dieter Lang und Otmar Senft war, ein Amt, das in der Geschäftsordnung geregelt ist, musste diese geändert werden. Neuer weiterer Stellvertreter der drei Bürgermeister ist nun Bernhard Etzelmüller.

Kanäle werden untersucht

"Man muss kein Prophet sein, um zu wissen, dass da hohe Kosten auf uns zu kommen." Mit "uns" meinte Bernhard Etzelmüller wohl die gesamte Bevölkerung der Stadt Marktsteft. Denn jahrelang war in Sachen Kanalüberprüfung in der Stadt nichts geschehen. Jetzt drängt die Zeit, denn die vorgesetzten Behörden machen Druck. In einem ersten Schritt sollen in den kommenden vier Jahren alle Kanäle der Stadt auf ihre Tauglichkeit überprüft werden und es ist allen klar: Da wird es durchaus größere Schäden geben.

Aber: "Erst wenn alle Ergebnisse vorliegen, kann eine Prioritätenliste erstellt werden", so Bürgermeister Thomas Reichert. Und so werden noch in diesem und nächsten Jahr die Kanäle im Altort untersucht, in den darauffolgenden Jahren das nördliche und das südliche Wohngebiet mit Gewerbegebiet und 2022/2023 der Ortsteil Michelfeld.

Allerdings: Wo die Schäden zu groß sind, muss sofort gehandelt werden. Insgesamt wird die Kanalsanierung wohl ein langfristigeres Projekt sein, denn neben den Kanälen muss in einigen Bereichen wohl auch die Wasserleitung erneuert werden – und am Ende auch die Straße selber. Die Kosten für die Kanalerneuerung müssen die Bürger tragen, denn die Abwasserbeseitigung ist eine kostenrechnende Einrichtung, der Aufwand dafür ist auf die Nutzer umzulegen.

Vernetzte Rauchmelder für die Schule

Feueralarm in der Schule: Der wird derzeit noch mit einer handbetriebenen Sirene ausgelöst. Ein Umstand, der Feuerwehrkommandant Timo Albrecht bei einer Begehung gar nicht gefallen hat. Jetzt sollen vernetzte Rauchmelder für ein Mehr an Sicherheit sorgen.

Nach dem Aus der Radlerstation in der Nähe des Badestrands droht eine hygienisch bedenkliche Situation dort. Abhilfe sollen zwei Dixiklos schaffen, die baldmöglichst für die kommenden Monate dort aufgestellt werden sollen.

Die dauerhafte Genehmigung für die Kläranlage in Michelfeld ist noch nicht in trockenen Tüchern, wie der Bürgermeister berichtete. Die Dichtigkeit des Vorfluters Traugraben muss verbessert werden, wie eine Prüfung ergeben hat. Ob hier eine einfache Lehmschicht ausreicht, ist noch offen.

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