Marktbreit

Marion Frischholz will Marktbreiter Bürgermeisterin werden

Geht es nach der CSU Marktbreit wird der nächste Bürgermeister eine Frau. Marion Frischholz wurde einstimmig zur Kandidatin nominiert. Pläne für die Zukunft hat sie schon.
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Bürgermeister Erich Hegwein gratuliert Marion Frischholz zur Nominierung als Kandidatin der CSU im Rennen um seine Nachfolge. Foto: Robert Haaß
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Marion Frischholz ist Bürgermeisterkandidatin für die CSU Marktbreit bei den Kommunalwahlen im kommenden März. Damit bewirbt sich die 55-jährige Bankkauffrau um die Nachfolge von Erich Hegwein , der sich nach 18 Jahren an der Spitze der Stadt aus Altersgründen nicht mehr um das Amt bewirbt. Frischholz wurde am Dienstagabend von der Versammlung einstimmig nominiert.

Hegwein war es selber, der in der gut besuchten Versammlung Marion Frischholz als Bürgermeisterkandidatin seiner Partei vorschlug. "Ich traue ihr das Amt zu", sagte der Bürgermeister und Frischholz konterte: "Ich möchte Hegweins gute Arbeit fortsetzen." Da sie auf Nachfrage von Versammlungsleiterin Gerlinde Martin einzige Kandidatin blieb, stellte Frischholz anschließend ihre Person und ihre Vorhaben der kommenden Monate vor.

Eine Politik zum Anfassen

Die 55-jährige Marktbreiterin ist verheiratet, hat ein Kind und arbeitet seit 34 Jahren bei der Sparkasse, ist dort Personalrätin und Trainerin in der Personalentwicklung. Zudem ist sie ehrenamtlich als Kirchenpflegerin engagiert. Nachdem sie im März diesen Jahres den Vorsitz des Ortsverbands der CSU Marktbreit/Segnitz übernommen hatte, wurde ihr auch die Frage nach einer Kandidatur für den Bürgermeisterposten der Stadt angetragen. "Ich bringe dafür viel mit", sagte sie, "nach vielen Gesprächen habe ich mich überzeugen lassen."

Mit ihrem Vorstandsteam aus der Ortsverbandsführung hatte sie dann ein Konzept für die kommenden Monate entwickelt, an deren erster Stelle die Bürgernähe stehe. Deshalb sei derzeit auch eine Bürgerbefragung in Arbeit - denn sie möchte eine Politik "zum Gestalten und Anfassen" machen. Einzelne Punkte dabei sind die Belebung der Innenstadt: Läden erhalten und neue dazu gewinnen, sowie Wohnraum schaffen und verdichten. Für Familien möchte sie Baugebiete entwickeln und die Betreuung erweitern, etwa mit einer offener Ganztagsschule. Weitere Punkte waren Senioren, Kultur und Freizeit, sowie die Umwelt.

Der Wahlgang selbst war für Wahlleiterin Gerlinde Martin keine einfache Aufgabe, da aus dem Ortsverband Marktbreit/Segnitz nur die in Marktbreit Wahlberechtigten Stimmrecht hatten. Am Ende stimmten alle 17 Stimmberechtigte für Marion Frischholz. Sie ist somit die erste Bewerberin für den Bürgermeisterposten der Stadt Marktbreit.

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