WIESENBRONN

Mario Hofmanns zweite Amtszeit

Mario Hofmann bleibt für eine weitere Amtsperiode Vorsitzender des Wiesenbronner Weinbauvereins. In der Jahreshauptversammlung am Donnerstag erhielt er erneut das Vertrauen für weitere vier Jahre. Wie bislang fungiert Reinhard Fröhlich als Hofmanns Stellvertreter, deswegen konnten die Neuwahlen rasch über die Bühne gehen.
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Dreigestirn an der Vereinsspitze: Vorsitzender Mario Hofmann, sein Stellvertreter Reinhard Fröhlich und Kassier Roland Schmalz bilden den geschäftsführenden Vorstand des Weinbauvereins Wiesenbronn. Foto: Foto: Hess

Mario Hofmann bleibt für eine weitere Amtsperiode Vorsitzender des Wiesenbronner Weinbauvereins. In der Jahreshauptversammlung am Donnerstag erhielt er erneut das Vertrauen für weitere vier Jahre. Wie bislang fungiert Reinhard Fröhlich als Hofmanns Stellvertreter, deswegen konnten die Neuwahlen rasch über die Bühne gehen.

Die Verantwortung über die Vereinsfinanzen übernimmt auch in Zukunft Roland Schmalz. Ein Problem hat der Verein, seit Günter Becker vor zwei Jahren als Schriftführer aufgehört hatte. Seitdem war der Posten vakant und auch am Donnerstag stellte sich niemand zur Verfügung.

Die Mitglieder wählten Bürgermeisterin Doris Paul, Nicole Roth, Karl Ackermann, Markus Wilhelm und Andreas Reinhard zu den neuen Beisitzern, nachdem sich Kerstin Büttner, Anton Hell und Thomas Klein verabschiedete hatten. Aus dem neuen Personenkreis wird sich eine Person finden müssen, die kommissarisch die Aufgaben des Schriftführers wahrnimmt.

„So ein Ergebnis wäre jedes Jahr wünschenswert.“
Mario Hofmann, Vorsitzender

Der Vorsitzende erinnerte an die Wetterkapriolen des Vegetationsjahres 2013, dessen letzte Hoffnung auf einen goldenen Oktober sich auch nicht erfüllte. Besonders bei den Rotweinen war eine selektive Weinlese notwendig. Es seien noch keine konkreten Aussagen möglich, „aber wir können sagen, eine gute Grundlage im Keller zu haben“, meinte der Vorsitzende.

Er bilanzierte einen Ansturm der Gäste beim Schwandertag und auch die Veranstaltung Weinkost im Seegarten lief erfolgreich. Zu diesem Anlass fand die Krönung der neuen Weinprinzessin Katharina Scheufens statt, die seitdem für die Weine von der Wiesenbronner Rotweininsel wirbt. Sie wollte ursprünglich ein Jahr Weinprinzessin sein, fand aber inzwischen derart Gefallen daran, dass sie ein weiteres Jahr anhängt.

Das Weinfest habe bei guter Witterung die besten Umsätze und den größten Gewinn seit langen Jahren erbracht. „So ein Ergebnis wäre jedes Jahr wünschenswert“, sprach der Vorsitzende den versammelten Winzern aus der Seele. Mario Hofmann gab von der Weinfestgemeinschaft einen Einblick über die Geschäfts- und Umsatzentwicklung der Weinfeste in den vergangenen Jahren.

Ein Trend sei von den Zahlen klar abzulesen: Die Einnahmen von nichtalkoholischen Getränken nehmen zu. Beim Weinfest 2013 habe sich der Montag abgehoben, denn da hätten sowohl Musik als auch das Wetter gepasst. Für 2014 kündigte Hofmann nicht nur wegen der Neuordnung des Festplatzes punktuelle Änderungen für das Weinfest an.

Weniger Glück mit dem Wetter hatten die Wiesenbronner beim Traubensegnungsgottesdienst und bei der Einholung der Letzten Fuhre.

Für dieses Jahr informierte der Vorsitzende, dass für das Neunerfest noch Plätze zu haben seien. Für die Winzer sind die Fränkischen Weinwirtschaftstage am Mittwoch und Donnerstag, 19./20. Februar in Volkach ein wichtiger Termin.

Außerdem soll im Großraum Nürnberg für den Dorfschätzebus, der im vergangenen Jahr verwirklicht werden konnte, geworben werden. Weiter geplant wird der Umbau oder auch ein Neubau der Wachhügelhütte und der Verein wird sich des Weinlabyrinths annehmen, das nur in abgespeckter Form fertiggestellt werden kann. Dafür will der Verein 2000 Euro in die Hand nehmen.

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