Volkach

Margit Hofmann löst Herbert Meyer als Museumsleiter ab

Bis vor kurzem war Margit Hofmann noch Leiterin des AKG, jetzt hat sie eine neue Aufgabe – im Volkacher Museum Barockscheune.
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Margit Hofmann ist die neue Leiterin des Museums Barockscheune Volkach. Sie tritt in die Fußstapfen von Herbert Meyer (rechts), der im Alter von 85 Jahren die ehrenamtliche Museumsleitung abgibt. Bürgermeister Peter Kornell dankte Meyer mit einem Buch über Volkacher Geschichten für seine Arbeit, die neue Leiterin begrüßte er mit einem Blumenstrauß.

Die Suche nach einem Nachfolger für Herbert Meyer als Leiter des Museums Barockscheune in Volkach war erfolgreich. In der Stadtratssitzung am Montagabend stellte sich Margit Hofmann als neue Leiterin vor. Sie übernimmt die Arbeit des mittlerweile 85-jährigen Meyer, der das Museum mit aufgebaut hatte. Meyer, ehemaliger Stadtrat in Volkach, war für seine herausragende Tätigkeit als ehrenamtlicher Museumsleiter vom Stadtrat schon vor einiger Zeit zum Ehrenbürger ernannt worden.

Die Museumsleitung werde auch weiterhin ehrenamtlich betrieben, sagte Bürgermeister Peter Kornell. Das übernimmt nun Margit Hofmann, die in Volkach keine Unbekannte ist. Sie gehört zu den Stadtführern, und einer besonderen Thematik hat sich Hofmann, die als Lehrerin Ende 2017 pensioniert wurde, nicht verschrieben. „Ich führe die Leute so durch die Stadt, zwischen den Stadttoren, aber auch mit dem Mainschleifen-Shuttle, oder ich stelle einer Gruppe Studenten das Saalbuch – das Geschichtsbuch der Stadt – vor“, sagt Hofmann. In ihren 40 Jahren Schuldienst an Gymnasien war sie in Haßfurt und Schweinfurt, bevor sie zum Armin-Knab-Gymnasium in Kitzingen versetzt wurde und dort zwölf Jahre lang Schulleiterin war.

In seinen Abschiedsworten an Meyer ließ der Bürgermeister die allerwichtigsten Stationen des Museums Revue passieren. Dass das Museum auch weiterhin ehrenamtlich betrieben wurde, war seinerzeit eine Bedingung bei der Zusammenarbeit zwischen der Stadt, dem Heimatverein und eben dem Museum Barockscheune. „Dass es so viele Besucher gab in all den Jahren und so viele Wechselausstellungen, ist Ihr Verdienst“, lobte Kornell den scheidenden Musesumsleiter. Dass die Stadträte einst „sehr weitsichtig“ agiert und das Museum mit modernem Mobiliar ausgestattet haben, „begeistert mich jedes Mal, wenn ich das Museum betrete“, sagte die neue Leiterin. In den kommenden Wochen, während der Winterpause, wird sie sich alles „in Ruhe anschauen und dann entscheiden, wie es weitergeht. Was läuft gut, was nicht so gut, was können wir Neues machen?“, ist die Aufgabe, die sich Hofmann selbst gestellt hat. Und sie freut sich auch auf die Mitarbeit der vielen Freiwilligen, die schon in der Vergangenheit das Museum mit Leben gefüllt haben.



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