KITZINGEN

Mammutetappe und Hitzeschlacht

Die 660 Kilometer sind geschafft: Der Staffellauf über 660 Kilometer der TG Kitzingen fand am Freitag in der polnischen Partnerstadt Trebnitz sein glückliches Ende. Gestartet waren die Läufer am Sonntagmorgen am Platz der Partnerstädte. Das Team: Manuela Reichhard, Andrea Klinger, Anja Baumann, Anja Sebastian, Ute Würfel, Olaf Böttcher, Willi Winker, Jörg Maaßen, Peter Laumer, Harald Neckermann und Gerhard Gaßner.
Artikel drucken Artikel einbetten
+1 Bild

Die 660 Kilometer sind geschafft: Der Staffellauf über 660 Kilometer der TG Kitzingen fand am Freitag in der polnischen Partnerstadt Trebnitz sein glückliches Ende. Gestartet waren die Läufer am Sonntagmorgen am Platz der Partnerstädte. Das Team: Manuela Reichhard, Andrea Klinger, Anja Baumann, Anja Sebastian, Ute Würfel, Olaf Böttcher, Willi Winker, Jörg Maaßen, Peter Laumer, Harald Neckermann und Gerhard Gaßner.

Die elf Mitglieder des TGK-Laufteams hatten unterwegs ganz schön zu kämpfen: Vor allem zu Wochenbeginn wurde das Unterfangen zu einer Hitzeschlacht. Die Temperaturen erreichten 34 Grad – im Schatten. Und das ausgerechnet in den Bergen des Vogtlandes. Deutlich anders als im fränkischen Teil zeigte sich die Wegesituation. Radwege waren kaum noch zu finden. Die Route verlief nun überwiegend auf Bundesstraßen. Diese großteils schattenlosen Strecken erzwangen auch eine Änderung der Lauftaktik, man wechselte sich in wesentlich kürzeren Abständen ab. Insgesamt legte jeder Teilnehmer bis zu 15 Kilometer am Tag zurück, um die 120 Kilometer waren die Tagesetappen lang.

Mammutlauftag

Zum Mammutlauftag wurde Tag Nummer vier, als 138 Kilometer zurückgelegt werden mussten. Von Freiberg über Dresden führte die Strecke in die Oberlausitz.

Tags darauf war die Grenze erreicht, die Neiße in Görlitz/Zgorzelec. Dort erreichte das Team seine Grenzen in der Beherrschung der Navis. So führten die für deutsche Augen und Ohren schwer verständlichen polnischen Ortsnamen zu einer Reihe von Fehlbedienungen – da wurde der Übergabepunkt schon mal um 20 Kilometer verfehlt.

Positiv: Es gab keinerlei verletzungsbedingte Ausfälle zu beklagen. Alle Sehnen und Bänder sind intakt. Zu den angenehmeren logistischen Herausforderungen zählt die Zimmerbelegung in den reizvollen Hotels und Pensionen: „Wir haben nur noch drei Dreibettsuiten – wohin möchtest Du?“

Streckenrekord

Den Streckenrekord stellte das gemischte Doppel auf, bestehend aus dem Ältesten Willi und der jüngsten Teilnehmerin Anja: 1:38 Stunden für 20 Kilometer.

Gemeinsam mit den Läufer trafen auch die Radler am Freitag ein – die allerdings auch nicht immer fahren konnten. Der 20-Prozent-Anstieg aus dem Elbtal heraus war zu steil, schieben war angesagt. Am Wochenende heißt es jetzt: Ausspannen und in der Partnerstadt feiern (Bericht folgt).

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.