Mainstockheim

Mainstockheimer Jugend richtet Bauwagen her

Zum derzeitigen Stand der Dinge in Sachen "Domizil für die Jugend" informierte Jugendbeauftragter Frank Schmitt die Mainstockheimer Ratsrunde am Donnerstag. Rund 15 Jugendliche haben einen Bauwagen angeschafft und richten ihn derzeit her.
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Zum derzeitigen Stand der Dinge in Sachen "Domizil für die Jugend" informierte Jugendbeauftragter Frank Schmitt die Mainstockheimer Ratsrunde am Donnerstag. Rund 15 Jugendliche haben einen Bauwagen angeschafft und richten ihn derzeit her.

Bürgermeister Karl-Dieter Fuchs erklärte, dass es noch keinen konkreten Zuschussantrag gebe. Wenn von der Gemeinde Geld fließe, dann sollte die Unterkunft nicht für einen geschlossenen Kreis sein. "Wir sollten uns erst mit den Jugendlichen zusammen setzen, über deren Vorstellungen reden, da auch gewisse Regeln eingehalten werden müssen", lautete sein Vorschlag.

In diese Richtung gingen auch weitere Anregungen der Ratsmitglieder, die sich in der Hauptsache für ein Gesamtkonzept stark machten. Es kam auch der Vorschlag, dass sich die Jugendlichen in einer Ratssitzung vorstellten sollten, da einige auch Verantwortung übernehmen müssten.

Der Bürgermeister berichtete in der Sitzung außerdem, dass die Kommunen des Landkreises vom bayrischen Gemeindetag ein Schreiben zur Kostenbeteiligung für den Neubau des Tierheims in Kitzingen erhalten. Nachdem die Eigenmittel des Tierschutzvereins nicht ausreichen und der Kreis 300 000 Euro als Zuschuss in Aussicht stellte, dürfte die Deckungslücke bei dem Neubau bei rund 1,5 Millionen Euro liegen. Sie soll nach den Vorstellungen des Gemeindetags durch ein Darlehen mit einer Laufzeit von 20 Jahren getilgt werden. Der Vorschlag lautet nun, dass die Kommunen pro Einwohner 70 Cent Betriebskosten und je nach Zinsbelastung zwischen 80 Cent und einem Euro für das Darlehen berappen, was einen Endbetrag von 1,50 bis 1,70 Euro ergibt.

Bürgermeister Fuchs erinnerte daran, dass Mainstockheim in den letzten beiden Jahren einen Euro pro Kopf für die Betriebskosten bezahlte. Aus dem Rat kam der Vorschlag, diesen Posten auf 70 Cent zu senken und maximal einen Euro zur Darlehenstilgung beizutragen, was bei einer Gegenstimme befürwortet wurde.

Bekannt gegeben wurde auch, dass ab 1. Januar die Container für Dosen abgezogen werden und Dosen in den gelben Sack entsorgt oder in Kitzingen abgegeben werden müssen. Die Dosencontainer seien zum Teil als Müllablagerung missbraucht worden. Auch der Behälter am Friedhof für die Reste der Grabpflege "mutiere" dazu, wie ein Ratsmitglied bemerkte. Dem Vorschlag, den Containerplatz zu befestigen, um Glasscherben besser entfernen zu können, konnte der Bürgermeister nichts abgewinnen, "da hab ich meine Probleme damit".

Außerdem wurde Doreen Bretschneider in der Sitzung einstimmig zur Wahlleiterin für die Kommunalwahl 2020 gewählt. Ralf Menger trug die Jahresrechnung 2018 vor.

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