Volkach

Mainlände, Waterwalker und Aldi-Kreisel im Volkacher Stadtrat

Wie soll Volkachs Mainvorland, wo auch die Firma Waterwalker ihren Sitz hat, gestaltet werden? Und weitere spannende Themen diskutiert der Volkacher Stadtrat am Montagabend.
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Beim CSU-Bürgertreff an der Volkacher Mainlände im März ging es Ideen für die Neugestaltung der Mainlände. Foto: CSU Volkach, Benedikt Bäuerlein

Mit einem Ortstermin startet der Volkacher Stadtrat in einen voraussichtlich langen Montagabend. Bereits um 17 Uhr schaut sich das Gremium die Situation bei dem Kanuverleih Waterwalker an. Das Unternehmen möchte am südlichen Ende des Mainvorlands ein Kanu-Erlebnis-Center für Schulungen und Gastronomie bauen. Dieses hat eine Baugenehmigung von 2012, mittlerweile ist es an das öffentliche Kanalnetz angeschlossen.

Nach dem Termin am Wasser startet der Volkacher Bauausschuss um 18.45 Uhr im Rathaus. Der beschäftigt sich unter anderem erneut mit einem Bauantrag der Römmert Wein- und Ferienland GmbH. Sie hat als Teil der Pelaba-Investmentgruppe das Weinhotel im Osten Volkachs errichtet, das seit 1. September geöffnet ist. Nun soll dort eine begehbare Werbeanlage gebaut werden. Zudem möchte der Escherndorfer Campingplatz sein Sanitärgebäude erweitern und Solar- und Photovoltaikanlagen auf dem Dach installieren.

Kreisverkehr sollte längst gebaut sein

Die Sitzung des Stadtrates folgt um 19.15 Uhr. Neben dem geänderten Waterwalker-Bauantrag geht es dann auch um die gesamte Mainlände. Mit den Ergebnissen des Bürgerworkshops Anfang April  hatte Planer Ralph Schäffner  in der Stadtratssitzung im Juli versprochen, "völlig neu in die Planung einzusteigen". Den neuen Vorschlag zeigt er zusammen mit Dag Schröder nun erstmals am Montagabend. Er soll auch in einer Bürgerversammlung vorgestellt werden.

Weiter geht's laut Tagesordnung mit dem sogenannten Aldi-Kreisel. Der neue Discounter an alter Stelle plus Drogerie ist mittlerweile eröffnet, der Weg dorthin für Autofahrer aber noch relativ umständlich. Ändern soll das ein Kreisverkehr, der eigentlich schon längst gebaut sein sollte. Doch die Gemeinde Nordheim als Nachbar ist gegen die Pläne, pocht auf eine eigene Anbindung an den Kreisverkehr. Auch darum liegt die Änderung des Bebauungsplans Sonnenberg nun erneut auf dem Tisch des Volkacher Stadtrates.

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