Über „Main-Nachbar“ informierte Bürgermeister Guido Braun in der Sitzung des Nordheimer Gemeinderats. Dieses Projekt der vernetzten, ehrenamtlichen Nachbarschaftshilfe läuft über die Lokale Aktionsgruppe ZIEL im Kitzinger Land. Mit dem demografischen Wandel stünden in vielen Orten gesellschaftliche Veränderungen an. Auf die müsse man reagieren. Hierbei gelte es, aufbauend auf vorhandene Strukturen neue oder vernetzte Formen der Nachbarschaftshilfe zu erproben. Aktuell sind für diese Maßnahme keine Kosten zu veranschlagen. Man könne sich eine Zusammenarbeit der Gemeinden an der Mainschleife vorstellen. Gemeinderatsmitglied Dietmar Rohmfeld äußerte sich als Vertreter des Nordheimer Touristikrates auch in Hinblick auf die allgemeine Zusammenarbeit der Orte. Man sollte nicht immer den Trends, wie beispielsweise beim Abschluss der interkommunalen Zusammenarbeit beim Breitbandverfahren zwischen Sommerach und Nordheim sowie der Stadt Volkach hinterherlaufen. Vielmehr sollten sich die Vertreter erwähnter Kommunen an einen Tisch setzen und über Konzepte vorausschauend beraten und darüber diskutieren.

Außerdem ging es im Gemeinderat um diese Themen:

• Über die Ermittlung der Ferienpasszuschüsse Nordheim und Sommerach berichtete Bürgermeister Braun. „Wir liegen sehr günstig“, sagte Braun. Das Defizit des Ferienpasses betrug in diesem Jahr 841 Euro. Für Nordheim bedeutet das bei einem Zuschuss von 8,84 Prozent ein Minus von 74,34 Euro.

• Zugestimmt wurde dem Bauantrag der Familie Borchert aus Schweinfurt, die auf dem Grundstück Hallburger Weg 7 ein eingeschossiges Einfamilienhaus bauen will.