Dimbach

Mai-Andacht in der Dimbacher Notre Dame

In der Wallfahrtskirche Maria im Rosenkranz in Dimbach wurde der Marienmonat wieder mit der traditionellen feierlichen Maiandacht eröffnet. Seit 29 Jahren wird diese Andacht vom Gesangverein Stadtschwarzach musikalisch gestaltet. Dieses Jahr war der Gemischte Chor wieder an der Reihe. Die Sängerinnen und Sänger freuten sich über ein gut gefülltes Gotteshaus, so die Mitteilung.
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Der Gemischte Chor des Gesangvereins Stadtschwarzach gestaltete die Maiandacht in der Dimbacher "Notre Dame". Foto: Isabell Falkenstein

In der Wallfahrtskirche Maria im Rosenkranz in Dimbach wurde der Marienmonat wieder mit der traditionellen feierlichen Maiandacht eröffnet. Seit 29 Jahren wird diese Andacht vom Gesangverein Stadtschwarzach musikalisch gestaltet. Dieses Jahr war der Gemischte Chor wieder an der Reihe. Die Sängerinnen und Sänger freuten sich über ein gut gefülltes Gotteshaus, so die Mitteilung.

Die Dimbacher Notre Dame ist etwa gleich alt wie ihre Pariser Schwesterkirche und hatte im Mittelalter als Wallfahrtsort zeitweise Bedeutung. Ihre Berühmtheit ging auf den Würzburger Bischof Andreas von Gundelfingen zurück, der 1213 angeblich barfuß im Büßergewand von Würzburg nach Dimbach pilgerte, um Hilfe gegen Hungersnot und Pest bei der Gnadenmutter zu erbitten. Die folgende reiche Ernte und das Ende der Pestepidemie schrieb man der Hilfe der Gottesmutter zu.

Die Feier der ersten Maiandacht, an der stets Gäste aus den umliegenden Dörfern und Pfarreien teilnehmen, erinnert an die großen Zeiten der alten Wallfahrt.

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