ALBERTSHOFEN

MSC: Der Verein macht mehr als Motorradfahren

Die vereinseigene Trainingsstrecke ist das Herz des Motorsportclubs (MSC) Albertshofen. Sie ist aber nicht alles. Das wurde in der Jahreshauptversammlung deutlich.
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In leicht veränderter Formation präsentiert sich die Vereinsführung des MSC Albertshofen nach den Neuwahlen (von links): Thomas Buchholz, Bastian Schmitt, Shaun Beason, Kerstin Thomann, Benedikt Koos, Patrick Huter und Stefan Thomann. Foto: Miriam Giebfried Foto: Miriam Giebfried

Die vereinseigene Trainingsstrecke ist das Herz des Motorsportclubs (MSC) Albertshofen. Sie ist aber nicht alles. Das wurde in der Jahreshauptversammlung deutlich.

„Vereinsarbeit ist mehr als Motorradfahren“, sagte Sportleiter Stefan Thomann. Deswegen will der Club die Fahrerlehrgänge aus dem Vorjahr wiederholen. Dabei sind die Motorsportler mehrere Tage zusammen unterwegs und verbinden Motorsport und Geselligkeit, um die Kameradschaft zu pflegen.

Gab es vor Jahren noch Querelen innerhalb des Clubs, sieht das heute anders aus: Die Versammlung offenbarte Harmonie im Club. Die Mitglieder nahmen der Vereinsführung selbst die Erhöhung der Beiträge nicht sonderlich krumm.

Kaum Mitgliedsverluste

„Wir mussten kaum Verluste verzeichnen und die Neueintritte haben die Austritte fast wett gemacht“, schilderte Vorsitzende Kerstin Thomann die Situation. Der ADAC-Ortsclub hatte zum Jahresbeginn 173 Mitglieder. Er präsentiert sich nach dem 30-jährigen Bestehen mit neuem Logo auf den Vereins-T-Shirts sowie dem Vereinsbanner.

Die Entscheidung des Vorstands, keine gewöhnliche Feier anzuberaumen, sondern die Mitglieder in eine Kletterhalle einzuladen und danach Essen zu gehen, sei gut angekommen. Die Vorsitzende kann sich etwas Ähnliches auch in diesem Jahr vorstellen.

Kerstin Thomann bekam bei den Wahlen einiger Vorstandsmitglieder mit Thomas Buchholz einen neuen Stellvertreter an ihre Seite. Sportleiter Stefan Thomann und Verkehrsreferent Patrick Huter bekleiden ihre Ämter weiter. Bis ins Jahr 2020 sind Shaun Beason und Bastian Schmitt ADAC-Delegierte.

Kerstin Thomann würdigte das Engagement von Baggerfahrer Bastian Schmitt und von Ralf Stegmeier, der jederzeit Maschinen zur Verfügung stellt, wenn der MSC solche braucht. Dadurch konnte der Verein seine Kosten für die Streckeninstandsetzung mit 1600 Euro in Grenzen halten.

Dieter Stadtelmeyer trug den Kassenbericht für Schatzmeisterin Jutta Kerr vor, die urlaubsbedingt fehlte. Der wies für das Jahr 2016 einen vierstelligen Überschuss aus. Stefan Thomann sprach den Haftungsverzicht an. Aus versicherungstechnischen Gründen dürfen Vereinsmitglieder und Gastfahrer nur auf der Trainingsstrecke fahren, wenn sie den Haftungsverzicht unterschrieben haben.

Der Sportleiter und Streckenwart erläuterte, dass der Verein heuer Geld in die Hand nehmen will, um Wasserleitungsrohre für die Beregnungsanlage dauerhaft zu verlegen.

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