GROßLANGHEIM

Lob vom Amt für die Ortspolitik

Seit Jahrzehnten gilt für den Markt Großlangheim die Devise: Was notwendig und machbar ist, umsetzen und in die Zukunft investieren, „damit wir mit unserem bewährten ruhigen und moderaten Arbeitsstil das bestmögliche für unsere Dorfgemeinschaft erreichen“, wie es Bürgermeister Karl Höchner in der Jahresschlusssitzung am Dienstagabend ausdrückte. Seine Worte fanden ihren Niederschlag am Ende des öffentlichen Teils, als alle Anwesenden zur Begleitung von Höchners Drehorgel das Lied des Großlangheimer Heimatdichters Hannes Grebner „Mei goldis Lanka“ anstimmten.
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Großlangheim
Foto: F. Strobl

Seit Jahrzehnten gilt für den Markt Großlangheim die Devise: Was notwendig und machbar ist, umsetzen und in die Zukunft investieren, „damit wir mit unserem bewährten ruhigen und moderaten Arbeitsstil das bestmögliche für unsere Dorfgemeinschaft erreichen“, wie es Bürgermeister Karl Höchner in der Jahresschlusssitzung am Dienstagabend ausdrückte. Seine Worte fanden ihren Niederschlag am Ende des öffentlichen Teils, als alle Anwesenden zur Begleitung von Höchners Drehorgel das Lied des Großlangheimer Heimatdichters Hannes Grebner „Mei goldis Lanka“ anstimmten.

Die erfolgreiche Ortspolitik führte Höchner zum einen darauf zurück, dass die Menschen trotz weiterhin angeschlagenen Vertrauens in Banken und große Politik bereit seien, zu investieren, „was zu einem gewissen Aufschwung führte“. Zum anderen zeigte er sich nach wie vor hoch erfreut, über den Einsatz von Privatpersonen, Vereinen und Gruppierungen, „die mit Vernunft und in guter Zusammenarbeit dafür sorgen, dass auch künftige Aufgaben gemeistert werden können“.

Harmonische Zusammenarbeit

Sein Dank galt dem Gemeinderat, den Bediensteten der Gemeinde und der VG und seiner Stellvertreterin Heike Sterk, „auf die ich mich weiterhin voll und ganz verlassen kann“. Diese gab den Dank des Rates und der Gemeinde an den Bürgermeister zurück, der nicht nur sehr hohen Einsatz bei der Dorferneuerung gezeigt habe, sondern auch ein Baustein für gute und harmonische Zusammenarbeit am Ratstisch sei.

Den Bürgern gegenüber werde man auf der Linie bleiben, durch maßvolle Finanzpolitik und günstigste Gebühren bei Grundsteuer und Trink- und Abwasser dafür zu sorgen, „dass mehr Geld in den Taschen bleibt“. 2014 bezeichnete der Bürgermeister als ein sehr arbeitsreiches Jahr, in dem der Anbau am Kindergarten, die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED und die Anbindung an das schnelle Internet Themen waren. Großes Lob gab es bei dieser Gelegenheit für Peter Sterk, der als DSL-Pate dafür gesorgt habe, „dass die ganze Aktion schnell über die Bühne gehen konnte“.

Aktuell 1730 Einwohner

Sehr zufrieden war Höchner mit der Schlussbilanz zum Abschluss der Dorferneuerung: „Wir haben dieses Unternehmen mit vielen großen Projekten ohne Schulden und ohne Anliegerbeiträge über die Bühne gebracht.“ Hervorgehoben wurde die sehr gute Zusammenarbeit „zwischen Jung und Alt“ bei den Neuerungen für das Weinfest am Dorfsee unter dem Namen „WeinSeeLig“.

Für 2015 kündigte der Bürgermeister den Beginn der Ertüchtigung der Kläranlage und Verbesserungen zum Erhalt der Wasserversorgung und der Abwasserbeseitigung an. Großlangheim hat derzeit 1730 Einwohner gab er bekannt.

Die erfolgreiche Ortspolitik spiegelte sich auch im Statement zur überörtlichen Rechnungsprüfung für die Jahre 2012 und 2013 wider, in dem die finanziellen Verhältnisse in Großlangheim aufgrund einer „maßvollen Finanzpolitik“ als „sehr gut“ bezeichnete wurden, „da die Gemeinde nach wie vor schuldenfrei ist“. Von amtlicher Seite gelobt wurde auch die Kostendeckung bei Trink- und Abwasser. Das Fazit der Prüfer vom Landratsamt: „Wirtschaftliche und finanzielle Verhältnisse sind sehr geordnet.“

Neuer Vorstand

Bekannt gegeben wurde, dass die Jugend vom „Neuen Keller“ einen neuen Vorstand wählte, dem Alexander Endres, Christian Scheller und Frank Hadwiger angehören. „Mittlerweilen ist auch die erste Jahreshauptversammlung gut über die Bühne gegangen“, teilte der Bürgermeister mit.

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