Geiselwind

Lkw-Unfall: Hunderte Liter Bio-Diesel versickern im Erdreich

Am Ende einer durch einen unaufmerksamen Autofahrers ausgelösten Kettenreaktion hat sich am Samstagnachmittag ein Laster auf der A3 bei Geiselwind den Tank aufgerissen.
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Symbolbild Polizei Foto: Stefan Puchner (dpa)

Mehrere Hundert Liter Kraftstoff sind nach Unfall auf der A3 am Samstagnachmittag aus dem Tank eines Lastwagens geflossen. Der Bio-Diesel versickerte nach Polizeiangaben im Erdreich.

Gegen 15 Uhr hatte der Fahrer eines Opels, der Richtung Frankfurt unterwegs war, auf Höhe von Geiselwind beim Wechsel vom linken auf den mittleren Fahrstreifen einen Lieferwagen übersehen und diesen seitlich touchiert, heißt es im Bericht der Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried. Hierdurch wurde der Lieferwagen nach rechts auf den rechten Fahrstreifen abgewiesen. Dort war allerdings ein Sattelzug unterwegs und schließlich prallte auch der Lieferwagen seitlich gegen den Laster.

Der Sattelzug wurde durch die Wucht des Aufpralls nach rechts abgelenkt, kam von der Fahrbahn ab, walzte etwa 30 Meter der Außenleitplanke nieder und kam letztlich zwischen Leitplanke und Böschung zum Stehen. Dessen nicht genug, wurde laut Polizei der Tank des Sattelzuges durch den Aufprall stark beschädigt und es liefen größere Mengen Kraftstoff aus.

Die alarmierte Feuerwehr Geiselwind kümmerte sich um die auslaufenden Betriebsstoffe und die davon ausgehenden Gefahren. Glücklicherweise kamen durch das Unfallgeschehen keine Personen zu Schaden.

Zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge mussten der Standstreifen und der rechte von insgesamt drei Fahrstreifen gesperrt werden, berichtet die Polizei. Der Verkehr wurde nicht gestört.

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